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Die Kryptokriminalität steigt 2024 auf ein Rekordhoch von 50 Milliarden Euro

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Die Kryptokriminalität steigt 2024 auf ein Rekordhoch von 50 Milliarden Euro

Foto: Shutterstock/Marc Bruxelle

Dennoch sind die tatsächlichen Zahlen schockierender als erwartet, denn zunächst wurde angenommen, dass die Kryptokriminalität im vergangenen Jahr zurückgehen würde. Ein aktueller Bericht zeigt jedoch, dass sich 2024 viel mehr Geld in illegalen Kryptoaktivitäten bewegt als ursprünglich gedacht.

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Eine neue Infrastruktur für Krypto-Geldwäsche

Laut Chainalysis im Crypto Crime Report 2025 ist die Kryptokriminalität 2024 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Während einige Formen der Krypto-Kriminalität zurückgegangen sind, weist Chainalysis darauf hin, dass die vorhandenen Daten bei weitem nicht vollständig sind. 2023 lag der ursprünglich gemeldete Gesamtbetrag bei 24,2 Milliarden US-Dollar, doch ein Jahr später ergaben neue Erkenntnisse, dass die tatsächliche Summe mindestens 46,1 Milliarden US-Dollar betrug.

Insgesamt schätzt Chainalysis, dass illegale Adressen im Jahr 2024 Krypto-Transaktionen im Wert von 51,3 Milliarden US-Dollar erhalten haben. Dies ist mehr als erwartet, was laut den Forschern darauf zurückzuführen ist, dass sich die Kryptokriminalität weiterentwickelt hat. Es hat sich eine neue Infrastruktur für die Geldwäsche mit Kryptowährungen gebildet, die verschiedene Plattformen auf Blockchains nutzt, um entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

Stablecoins übernehmen die Führung

Lange Zeit stand Bitcoin (BTC) im Zentrum der Kryptokriminalität, doch laut dem Bericht haben Stablecoins mittlerweile die führende Rolle übernommen. Rund 66 % aller illegalen Transaktionen werden nun mit diesen an Fiatwährungen gekoppelten digitalen Vermögenswerten, wie dem US-Dollar oder dem Euro, durchgeführt.

Der Wechsel zu Stablecoins sei laut Chainalysis logisch, da Transaktionen schneller abgewickelt werden und weniger strengen Kontrollen unterliegen. Gleichzeitig wurden jedoch Schritte unternommen, um Stablecoins besser zu regulieren. So hat die Europäische Union im vergangenen Jahr neue Gesetze und Vorschriften verabschiedet, um die Kryptokriminalität einzudämmen.

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Drei Trends in der Kryptokriminalität 2024

Laut dem Bericht von Chainalysis haben sich 2024 drei zentrale Trends in der Kryptokriminalität herauskristallisiert:

  1. Zunahme von Diebstählen: Der Gesamtwert gestohlener Vermögenswerte stieg um 21 %, wobei ein Großteil von dezentralen Finanzplattformen (DeFi) entwendet wurde. Auch Betrugsfälle waren weit verbreitet, insbesondere sogenannte Pig Butchering-Scams, bei denen Opfer dazu verleitet werden, Geld auf gefälschten Plattformen zu investieren.
  2. Rückgang von Ransomware und betrügerischen Webshops: Die Zahl der Ransomware-Zahlungen sank um 35 %, und die Einnahmen aus betrügerischen Online-Shops halbierten sich. Dies ist vor allem auf die Zerschlagung des Kryptozahlungssystems Universal Anonymous Payment System (UAPS) zurückzuführen.
  3. Zunahme der Nutzung durch internationale Verbrecherorganisationen: Kryptowährungen werden zunehmend für Geldwäsche, Erpressung sowie Menschen- und Drogenhandel verwendet. Rund 25 % aller Kryptokriminalität im Jahr 2024 wurde von Organisationen ermöglicht, die Infrastrukturen für illegale Dienstleistungen bereitstellen.
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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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