Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin könnte durch Währungskrise in Japan weiter in Schwierigkeiten geraten

Bitcoin-BTC
Bitcoin möglicherweise in weiteren Schwierigkeiten aufgrund der Währungskrise in Japan

Foto: Poetra.RH/Shutterstock

Die japanische Zentralbank hat Maßnahmen ergriffen, um die Schwäche des Yen zu stoppen. Am 1. Mai hat sie einen gigantischen Eingriff vorgenommen, und auch in der Nacht wurden einige kleine Interventionen beobachtet. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies auf Bitcoin und den Rest des Marktes hat.

Stundenchart japanischer Yen gegenüber US-Dollar (USD/YEN). Quelle: Tradingview
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Bringt der einbrechende japanische Yen Bitcoin in Schwierigkeiten?

Wie kann ein einbrechender japanischer Yen den Rest des Finanzmarktes in Schwierigkeiten bringen? Die Antwort auf diese Frage liegt in der Art und Weise, wie die Bank of Japan (Zentralbank) ihre Interventionen durchführt.

Japan ist der größte ausländische Investor in US-Staatsanleihen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bank of Japan derzeit US-Staatsanleihen (also US-Dollar) absetzt, um dann Yen damit zu kaufen.

Der Verkauf von Staatsanleihen führt zu einem größeren Angebot an Staatsanleihen, während die Nachfrage gleich bleibt. Ein größeres Angebot gegenüber der gleichen Nachfrage führt zu sinkenden Kursen und damit zu steigenden Marktzinsen. Dies macht es für Anleger attraktiver, in amerikanische Staatsanleihen einzusteigen. Es ist möglich, dass Leute ihre Aktien oder Bitcoin verkaufen, um von den höheren Zinsen zu profitieren.

Auf diese Weise bringt der einbrechende Yen zusätzliche Probleme für den Bitcoin-Kurs.

Kann Japans Problem gelöst werden?

Es bleibt fraglich, inwiefern die japanische Zentralbank dieses Problem lösen kann. Theoretisch könnte dies ein Szenario sein, das die US-Zentralbank zwingt, ebenfalls die Zinsen zu senken, um eine Währungskrise zu verhindern.

Dies könnte dazu führen, dass die japanische Zentralbank weiterhin große Mengen an US-Staatsanleihen verkauft.

Für Bitcoin könnte dies ein positives Szenario darstellen. Allerdings scheint sich die US-Zentralbank derzeit auf die Probleme im eigenen Land zu konzentrieren, die hauptsächlich bei der Inflation liegen. Eine weitere Erhöhung der Zinsen könnte sich daher negativ auf die US-Wirtschaft auswirken.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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