Gino Presti Gino Presti
2 min. Lesedauer

Bitcoin könnte durch Währungskrise in Japan weiter in Schwierigkeiten geraten

Bitcoin-BTC
Bitcoin möglicherweise in weiteren Schwierigkeiten aufgrund der Währungskrise in Japan

Foto: Poetra.RH/Shutterstock

Die japanische Zentralbank hat Maßnahmen ergriffen, um die Schwäche des Yen zu stoppen. Am 1. Mai hat sie einen gigantischen Eingriff vorgenommen, und auch in der Nacht wurden einige kleine Interventionen beobachtet. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies auf Bitcoin und den Rest des Marktes hat.

Stundenchart japanischer Yen gegenüber US-Dollar (USD/YEN). Quelle: Tradingview
Aggressive Käufer treiben Bitcoin über 72.000 Dollar
Aggressive Käufer treiben Bitcoin über 72.000 Dollar

Bringt der einbrechende japanische Yen Bitcoin in Schwierigkeiten?

Wie kann ein einbrechender japanischer Yen den Rest des Finanzmarktes in Schwierigkeiten bringen? Die Antwort auf diese Frage liegt in der Art und Weise, wie die Bank of Japan (Zentralbank) ihre Interventionen durchführt.

Japan ist der größte ausländische Investor in US-Staatsanleihen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bank of Japan derzeit US-Staatsanleihen (also US-Dollar) absetzt, um dann Yen damit zu kaufen.

Der Verkauf von Staatsanleihen führt zu einem größeren Angebot an Staatsanleihen, während die Nachfrage gleich bleibt. Ein größeres Angebot gegenüber der gleichen Nachfrage führt zu sinkenden Kursen und damit zu steigenden Marktzinsen. Dies macht es für Anleger attraktiver, in amerikanische Staatsanleihen einzusteigen. Es ist möglich, dass Leute ihre Aktien oder Bitcoin verkaufen, um von den höheren Zinsen zu profitieren.

Auf diese Weise bringt der einbrechende Yen zusätzliche Probleme für den Bitcoin-Kurs.

Kann Japans Problem gelöst werden?

Es bleibt fraglich, inwiefern die japanische Zentralbank dieses Problem lösen kann. Theoretisch könnte dies ein Szenario sein, das die US-Zentralbank zwingt, ebenfalls die Zinsen zu senken, um eine Währungskrise zu verhindern.

Dies könnte dazu führen, dass die japanische Zentralbank weiterhin große Mengen an US-Staatsanleihen verkauft.

Für Bitcoin könnte dies ein positives Szenario darstellen. Allerdings scheint sich die US-Zentralbank derzeit auf die Probleme im eigenen Land zu konzentrieren, die hauptsächlich bei der Inflation liegen. Eine weitere Erhöhung der Zinsen könnte sich daher negativ auf die US-Wirtschaft auswirken.

Diesen Artikel teilen
  • Share on Twitter
  • Share on Telegram
  • Share on Facebook
Autor:
Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

Gerade eingetroffen
Trending
Darum steigen Bitcoin und Kryptowährungen heute stark
Darum steigen Bitcoin und Kryptowährungen heute stark
  • 01/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
XRP entgeht knapp 68-Milliarden-Euro-Hack
XRP entgeht knapp 68-Milliarden-Euro-Hack
  • 27/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Analyst: „Nahostkrieg könnte Bitcoin steigen lassen“
Analyst: „Nahostkrieg könnte Bitcoin steigen lassen“
  • 02/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
Ist der XRP-Kurssturz vorbei?
Ist der XRP-Kurssturz vorbei?
  • 04/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
XRP-Kurs in Gefahr – Experte warnt vor Absturz unter 1 US-Dollar
XRP-Kurs in Gefahr – Experte warnt vor Absturz unter 1 US-Dollar
  • 03/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Trending Bitcoin Nachrichten

Darum steigen Bitcoin und Kryptowährungen heute stark
Darum steigen Bitcoin und Kryptowährungen heute stark
  • 01/03/2026
  • 3 Min. Lesedauer
Analyst: „Nahostkrieg könnte Bitcoin steigen lassen“
Analyst: „Nahostkrieg könnte Bitcoin steigen lassen“
  • 02/03/2026
  • 2 Min. Lesedauer
El fundador de Wikipedia Jimmy Wales ve un futuro oscuro para bitcoin
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales sieht düstere Zukunft für Bitcoin
  • 28/02/2026
  • 2 Min. Lesedauer

Wissensbasis

Wissensbasis

Wissensbasis