Eine große Mehrheit sowohl institutioneller als auch privater Investoren betrachtet Bitcoin als unterbewertet. Das geht aus einem neuen Bericht von Coinbase hervor. Außerdem teilt die Plattform ihre Erwartungen für den Kryptomarkt in der kommenden Zeit.
Drei Viertel der institutionellen Anleger (75 Prozent) halten Bitcoin derzeit für unterbewertet.
Coinbase prognostiziert aufgrund geopolitischer Unsicherheiten einen neutralen Markt für das zweite Quartal 2026.
Makroökonomische Faktoren, wie der Konflikt im Nahen Osten, bestimmen aktuell das Marktgeschehen.
Starkes Vertrauen in Bitcoin
Aus einer Umfrage von Coinbase unter 91 globalen Investoren geht hervor, dass großes Vertrauen in das Potenzial von Bitcoin besteht. Ganze 75 Prozent der institutionellen Akteure und 61 Prozent der nicht-institutionellen Anleger sehen die Kryptowährung als unterbewertet.
Diese Zahlen haben sich seit Dezember 2025 kaum verändert. Nur eine kleine Minderheit – 7 Prozent der institutionellen und 11 Prozent der privaten Investoren – hält Bitcoin für überbewertet.
Trotz des Optimismus hinsichtlich des Bitcoin-Werts sind die allgemeinen Markterwartungen zurückhaltend. Coinbase erklärt im Bericht, dass die Aussichten für das zweite Quartal 2026 neutral seien. Hauptgrund seien „anhaltende geopolitische Unsicherheiten und makroökonomische Ereignisse, wie der Konflikt im Nahen Osten“.
Diese Situation mache es laut der Börse sehr schwierig, kurzfristig überzeugende Positionen einzunehmen. Wirtschaftliche Prognosen, auf die sich Coinbase im Bericht bezieht, untermauern diese Vorsicht:
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft auf 3,1 Prozent gesenkt, während Oxford Economics warnt, dass eine schwere Ölkrise das Wachstum auf 1,4 Prozent drücken könnte.
Weitere Faktoren im Hintergrund
Obwohl makroökonomische Ereignisse dominieren, spielen andere Faktoren eine sekundäre Rolle. Fortschritte bei kryptospezifischer Regulierung, wie dem CLARITY Act, sowie technologische Entwicklungen wie Post-Quanten-Kryptografie (PQC) sind für die mittlere Frist von Bedeutung.
Auch die Entwicklung fortschrittlicher KI, wie das Mythos-Modell von Anthropic, wird aufgrund möglicher Risiken für die Systemsicherheit beobachtet. Eine Erholung des Kryptomarktes später im Quartal ist möglich, hängt jedoch stark von einer möglichen Einigung mit dem Iran ab.
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Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.