Foto: Nominesine/Shutterstock
Die rund 1,1 Millionen Bitcoin (BTC) von Satoshi Nakamoto liegen seit Jahren unberührt und gelten laut einigen als tickende Zeitbombe – nicht nur für den Markt, sondern auch wegen einer neuen technologischen Bedrohung.
Supercomputer, auch als Quantencomputer bekannt, werden rasant leistungsfähiger. Gerade diese alten Wallets könnten dadurch künftig ein attraktives Ziel werden. Doch wie genau funktioniert das?
🔥 Bleib immer auf dem Laufenden über die neuesten Krypto-News – folge uns auf X
Angst vor Supercomputern wächst
Die Sorge vor Supercomputern nimmt in der Kryptowelt zu. Im Gegensatz zu herkömmlichen Computern, die mit Nullen und Einsen arbeiten, nutzen diese Maschinen sogenannte Qubits, die gleichzeitig mehrere Zustände annehmen können.
Dadurch können sie bestimmte Berechnungen deutlich schneller durchführen.
Technologiekonzerne wie Google und IBM investieren Milliarden, und Systeme mit Tausenden Qubits rücken näher. Dennoch bedeutet das nicht, dass Bitcoin einfach „gebrochen“ wird – das Netzwerk selbst gilt weiterhin als sicher.
Das Risiko liegt vor allem bei älteren Wallet-Adressen. Werden diese geknackt, könnten große Mengen Bitcoin freigesetzt und möglicherweise auf den Markt gebracht werden.
Laut Coinbase-CEO Brian Armstrong handelt es sich jedoch nicht um eine akute Krise, sondern um ein Problem, auf das sich die Branche vorbereiten kann.
Satoshis Bitcoin als Ziel – mit potenziell enormen Folgen
Jede Bitcoin-Wallet verfügt über zwei Schlüssel: einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel. Normalerweise ist es praktisch unmöglich, aus dem öffentlichen Schlüssel den privaten abzuleiten – das würde Millionen Jahre dauern.
Supercomputer könnten dies theoretisch mit speziellen Algorithmen jedoch schaffen.
Damit könnten sie Zugang zu Bitcoin in anfälligen Wallets erhalten. Besonders alte Adressen, wie die von Satoshi, sind gefährdet, da ihr öffentlicher Schlüssel bereits auf der Blockchain sichtbar ist.
Aber auch Nutzer, die Bitcoin gesendet und später erneut auf derselben Adresse empfangen haben, könnten betroffen sein.
Laut einem Bericht der Human Rights Foundation aus dem Jahr 2025 sind etwa 6,5 Millionen Bitcoin potenziell gefährdet. Davon befinden sich 1,72 Millionen in den ältesten Adressen, die vermutlich verloren oder unbeweglich sind – einschließlich Satoshis geschätzter 1,1 Millionen Coins.
Die übrigen 4,49 Millionen Bitcoin liegen in wiederverwendeten Adressen, deren Besitzer ihre Coins noch in sicherere Wallets übertragen können.
Sollten Satoshis 1,1 Millionen Bitcoin jemals bewegt werden, könnte das erhebliche Auswirkungen auf den Markt haben. Eine so große Menge würde das Angebot schlagartig erhöhen und könnte den Preis unter Druck setzen.
Hinzu kommt, dass diese Coins seit Jahren unangetastet sind. Eine plötzliche Bewegung könnte Unruhe und Panik unter Investoren auslösen – und den Preisverfall zusätzlich verstärken.
Entwickler suchen nach Lösungen
Die Bitcoin-Community bereitet sich bereits vor. So wurde ein neuer Vorschlag namens BIP 360 eingebracht, der einen Adresstyp einführt, der besser gegen Quantencomputer geschützt ist.
Laut Entwickler Hunter Beast ist dies jedoch nur ein erster Schritt. Weitere Upgrades werden notwendig sein, um Bitcoin langfristig abzusichern.
Solche Änderungen können nur umgesetzt werden, wenn die gesamte Community zustimmt, da es keine zentrale Instanz gibt. Für Nutzer ist die Lösung vergleichsweise einfach: Sie können ihre Bitcoin auf sicherere Adressen übertragen. Für Satoshis Coins gilt das jedoch nicht.
Diese wurden seit Beginn nie bewegt, und es ist unklar, ob Satoshi überhaupt noch lebt. Für diese alten Wallets gibt es bislang keine konkrete Lösung.
Ideen wie das „Einfrieren“ gefährdeter Bitcoin werden zwar diskutiert, sind jedoch äußerst umstritten, da sie einem der wichtigsten Prinzipien von Bitcoin widersprechen: dass niemand einfach auf das Vermögen anderer zugreifen darf.
XRP wieder im Aufwind? Starte mit 10 € gratis
XRP hat ein außergewöhnliches Jahr hinter sich – internationale Aufmerksamkeit, rechtliche Klarheit und starke Kursgewinne. Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?
Bitvavo schenkt dir 10 € gratis Krypto, um direkt loszulegen. Handle über 400 Kryptowährungen zusammen mit 2 Millionen anderen.
Registriere dich jetzt und erhalte sofort 10 € Krypto nach Wahl. Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
👀 Ansehen & sichern