Jan-Eric Stehr Jan-Eric Stehr
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„Jede Memecoin ist eine Scam in der Mache“, sagt bekannter Milliardär

Milliardär vergleicht beliebte Kryptowährungen mit Roulette und einem

Shiba Inu-SHIB
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Altcoin Nachri…

Foto: Kathy Hutchins/Shutterstock

Mark Cuban, ein bekannter amerikanischer Unternehmer und Milliardär, äußerte in einem Interview seine kontroverse Meinung über Memecoins. Cuban ist der Ansicht, dass diese Kryptowährungen letztendlich dazu gedacht sind, Investoren zu täuschen und ihnen das Geld zu stehlen – ein Vorgehen, das als „Rug Pull“ bekannt ist.

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Cuban vergleicht Memecoins mit Roulette und „Reise nach Jerusalem“

Ein „Rug Pull“ beschreibt eine Situation, in der die Entwickler einer Kryptowährung plötzlich mit den Geldern der Investoren verschwinden. Dies führt zu großen Verlusten für diejenigen, die investiert haben. Laut Cuban trifft dies auf alle Kryptowährungen zu, die aus einer humorvollen Idee entstanden sind – sogenannte Memecoins.

Cuban sagte dem Interviewer, dass Memecoins wie Dogecoin (DOGE) und Shiba Inu (SHIB) „das Gleiche wie Roulette spielen“ seien. Außerdem verglich er das Investieren in diese Kryptowährungen mit dem Spiel „Reise nach Jerusalem“, bei dem alle Teilnehmer spekulieren. Dies geht aus den aktuellen Kryptonachrichten hervor. Der Geschäftsmann meint, dass Memecoins keinen realen Wert oder Nutzen in der physischen Welt haben. Seiner Meinung nach bieten sie keine nachhaltige oder nützliche Technologie oder Dienstleistung und basieren nur auf Spekulation und Hype.

Das machte er dem Host Farokh im Interview auf YouTube klar:

„Jede Memecoin ist eine Rug Pull in der Mache, oder? Weil es keinen wirklichen Grund gibt, warum sie existieren sollten, außer zum Spaß und um zu sehen, wann der Token im Wert steigt, weil mehr Leute einsteigen – es ist wie die Reise nach Jerusalem.“

Cuban ist sehr kritisch gegenüber Memecoins, aber der Memecoin-Markt wächst

Cuban bekräftigte im weiteren Verlauf des Interviews seine scharfe Kritik an Memecoins. Er verglich den Memecoin-Markt mit der „Greater Fool“-Theorie. Diese besagt, dass man mit dem Handel von Memecoins Gewinne erzielen kann, selbst wenn kein fundamentaler Wert oder keine solide Grundlage hinter dem Projekt steht.

Die Idee dahinter ist, dass solange es immer jemanden gibt (den „größeren Narren“), der bereit ist, die Krypto zu einem höheren Preis zu kaufen, der Anleger trotzdem Gewinn machen kann, auch wenn der Vermögenswert selbst möglicherweise keinen echten Wert hat. Cubans Aussagen sind in der Kryptowelt nicht neu. Allerdings sind sie angesichts ihres Timings bemerkenswert. Laut Daten von CoinGecko war das zweite Quartal dieses Jahres riesig für den Memecoin-Markt. Der Anteil am gesamten gehandelten Volumen auf dem Kryptomarkt lag bei satten 14,3 Prozent.

Trotzdem bleibt der „Shark Tank“-Investor bei seiner Meinung. Das machte er mit folgendem Statement deutlich:

„Niemand ist so dumm, zu denken, dass dies eine großartige Investition ist“, sagte Cuban abschließend.

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Über den Autor:
Jan-Eric Stehr

Jan-Eric Stehr ist seit August 2023 Chief Editor bei Crypto Insiders. Davor übersetzte und lokalisierte er die Website ins Deutsche. Mit seinem Ingenieursabschluss (B.Sc.) in Prozessmanagement/Maschinenbau und beruflicher Erfahrung im Consulting, unterstützt er Unternehmen beim Einstieg in den deutschen Markt. Seine Leidenschaft für Kryptowährungen fand er 2020, als er in sie investierte, und durch seine freiberufliche Tätigkeit vertiefte er sich weiter in dieses Thema.

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