Gino Presti Gino Presti
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Großbank prognostiziert Krypto-Winter, aber „kein Grund zur Panik“

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Gran banco predice un crypto invierno, pero

Foto: John Hanson Pye/Shutterstock

Ein neuer Krypto-Winter scheint sich langsam in Richtung 2026 abzuzeichnen. Laut der Investmentbank Cantor Fitzgerald ist das kein Grund zur Panik, sondern vielmehr eine notwendige Phase hin zu einem stabileren und reiferen Sektor.

Laut den Analysten des Unternehmens steht der Kryptomarkt möglicherweise am Beginn einer längeren Periode von Preisdruck. Krypto-Anleger nennen dies einen „Krypto-Winter“.

Diese Periode mit Kursrückgängen hat diesmal einen ganz anderen Charakter. Weniger Panik, weniger zusammenbrechende Parteien und gerade mehr Einfluss von großen institutionellen Akteuren.

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Zyklus

Die Analyse basiert auf dem bekannten vierjährigen Muster, das häufiger auf dem Kryptomarkt vorkommt. Bitcoin (BTC) befindet sich inzwischen gut achtzig Tage nach dem aktuellen Höchststand und könnte laut Cantor noch monatelang unter Druck bleiben. Ein Rückgang in Richtung eines Kurses von 63.000 Euro wird dabei nicht ausgeschlossen.

Dieses Niveau liegt nahe am durchschnittlichen Kaufpreis von Strategy, was es besonders sensibel als psychologischen Punkt im Markt macht. Anfang dieser Woche schloss Strategy das Jahr knallend ab, indem das Unternehmen noch 100 Millionen Euro an Bitcoin kaufte.

Weniger Chaos, mehr Struktur auf dem Kryptomarkt

Dennoch unterscheidet sich diese Periode deutlich von früheren Krypto-Wintern. Während frühere Rückgänge mit massiven Liquidationen und zusammenbrechenden Unternehmen einhergingen, erwartet Cantor nun einen ruhigeren Verlauf.

Die Macht hat sich von privaten Händlern zu professionellen Parteien wie Banken, Fonds und Handelsfirmen verschoben. Auffällig dabei ist die wachsende Kluft zwischen Kursentwicklung und dem, was technisch innerhalb des Sektors geschieht.

Vor allem dezentrale Finanzierung und Infrastruktur entwickeln sich weiter. Die Tokenisierung sogenannter Real-World Assets (RWAs) spielt dabei eine große Rolle. Es geht um Finanzprodukte wie Staatsanleihen, Kredite und Aktien, die auf der Blockchain festgehalten werden.

Der Gesamtwert von RWAs ist dieses Jahr auf über 15,5 Milliarden Euro gestiegen und kann laut Cantor im Jahr 2026 auf 42,5 Milliarden Euro anwachsen.

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Regeln sind klarer

Auch die Handelslandschaft verändert sich. Dezentrale Börsen gewinnen Terrain gegenüber zentralen Plattformen. Obwohl Handelsvolumen sinken können, wenn der Markt abkühlt, erwartet Cantor, dass vor allem dezentrale Derivateplattformen dank besserer Technologie und Benutzerfreundlichkeit weiter wachsen.

Gesetzgebung bildet dabei eine wichtige Stütze. Neue amerikanische Gesetzgebung sorgt für mehr Klarheit darüber, wann digitale Vermögenswerte unter Wertpapier- oder Rohstoffregeln fallen. Das senkt das Risiko für große Parteien und macht den Schritt zu Krypto kleiner.

Neue Anwendungen

Abschließend weist Cantor auf den schnellen Aufstieg von OnchainVorhersagemärkten hin, unter anderem rund um Sportwetten. Plattformen, die mit Orderbüchern arbeiten, wachsen stark und ziehen auch bekannte Namen wie Robinhood, Coinbase und Gemini an.

Ein neuer Bullenmarkt lässt möglicherweise noch etwas auf sich warten. Aber unter der Oberfläche wird an einem reiferen Kryptosektor gebaut, der weniger abhängig von Hype ist und besser gegen einen längeren Winter gewappnet zu sein scheint.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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