Größter Börsencrash in Südkorea: Diese Altcoins profitieren

2 Min. Lesedauer
Aktualisiert am 04. März 2026, 19:15

Während der südkoreanische Aktienmarkt einbrach, suchten viele südkoreanische Anleger Zuflucht in Altcoins. Infolge der geopolitischen Unruhen fielen die Kurse südkoreanischer Aktien in Rekordtempo, aber auf südkoreanischen Kryptobörsen stiegen die Kurse einiger Altcoins deutlich an. Mehr dazu unten.

Historischer Crash

Noch nie fiel der Kurs des Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) so stark wie jetzt. Dieser Index verfolgt die Entwicklung führender südkoreanischer Unternehmen. Am Mittwoch fiel dieser Index um einen aufsehenerregenden Rekordwert von über zwölf Prozent, schreibt Marktanalyst David Scutt:

„Größter täglicher prozentualer Verlust, der je verzeichnet wurde."

Der Kurs fiel so schnell, dass die Börse eingriff und den Handel vorübergehend aussetzte. Auch die Aktienmärkte der umliegenden Länder wie Japan, Hongkong und China erlitten schwere Verluste.

Die Kursverluste scheinen eine Reaktion auf den Ausbruch des Krieges im Iran zu sein. Viele asiatische Volkswirtschaften sind auf Ölimporte aus dem Nahen Osten angewiesen, die nun zu stocken drohen.

Altcoins steigen dank südkoreanischer Kryptobörsen

Während traditionelle südkoreanische Aktien Verluste verzeichneten, stiegen die Kurse einiger Altcoins auf südkoreanischen Kryptobörsen deutlich an.

So schoss der Kurs des Definitive-EDGE-Tokens um 190 Prozent in die Höhe, nachdem er an der südkoreanischen Kryptobörse Upbit gelistet wurde. Seitdem gab der Kurs wieder nach, aber Definitive EDGE steht noch immer doppelt so hoch wie gestern.

Oben: Kursgrafik von Definitive EDGE, Coingecko

Auch die Kryptowährung Centrifuge legte deutlich zu. Diese Währung wurde heute an Bithumb, einer weiteren großen südkoreanischen Kryptobörse, gelistet. Kurz darauf stieg der Kurs um über 30 Prozent, von 0,12 Dollar auf 0,16 Dollar. Aktuell liegt der Centrifuge-Kurs bei 0,14 Dollar.

Oben: Kursgrafik von Centrifuge, Coingecko

Krypto als sicherer Hafen

Obwohl südkoreanische Händler den Aktienmarkt massenhaft verlassen, scheinen Kryptowährungen in Südkorea weiterhin gefragt zu sein. Ob das so bleibt, ist natürlich abzuwarten.

Laut Larry Fink, dem CEO des Vermögensverwalters BlackRock, ist Bitcoin (BTC) in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiv. Dennoch entwickelte sich der Kryptomarkt in den vergangenen Monaten enttäuschend, während Anleger massenhaft auf Gold als sicheren Hafen setzten.

Einige spekulieren, dass sich das bald ändert und der Kryptomarkt dann endlich wieder wächst. Die Entwicklungen in Südkorea könnten ein Vorzeichen dafür sein.

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