Altcoins stürzen ab: Ethereum, XRP und Solana im Minus

2 Min. Lesedauer
18. Aug. 2025, 10:51

Die Woche hat mit einem marktbasierten Preisrückgang begonnen. Nachdem das Wochenende relativ ruhig verlief, sind die meisten Kryptowährungen heute in den Abwärtstrend gestartet.

Der Kryptomarkt färbt sich tiefrot, und Altcoins wie Ethereum, Solana, XRP und andere erleiden starke Verluste.

Altcoinmarkt tiefrot nach dem Wochenende

Die gesamte Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ohne Bitcoin ist in den letzten 24 Stunden um fast 4,5 Prozent gefallen – ein Rückgang von etwa 60 Milliarden Euro.

Durch diesen Einbruch liegt die Marktkapitalisierung der Altcoinmärkte nun bei einer wichtigen Unterstützung um 1,53 Billionen Dollar.

Gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarkts ohne Bitcoin. Quelle: La\_Flamenca via TradingView.

Solana, Ethereum, Dogecoin und XRP unter Druck

Unter den zehn größten Altcoins ist Solana heute der größte Verlierer: Die Kryptowährung fiel innerhalb von 24 Stunden um 5,6 Prozent auf 181 US-Dollar.

Ethereum verlor 4,3 Prozent und notiert aktuell bei 4.285 US-Dollar.

Auch XRP und Dogecoin liegen stark im Minus mit jeweils 4,6 Prozent Verlust. XRP rutscht damit auf 2,97 US-Dollar und Dogecoin auf 0,223 US-Dollar. Cardano fiel ebenfalls um 3,4 Prozent auf 0,92 US-Dollar.

Eine Ausnahme bildet Chainlink: Der Altcoin legte um 2,5 Prozent zu und stieg auf 24,80 US-Dollar, gestützt durch positive Entwicklungen im Netzwerk und neue Partnerschaften.

Die größten Verlierer aus den Top 100 Altcoins heute:

Kryptowährung

Rückgang (24h)

Kurs

Mantle

9%

$1,25

Bonk

7,6%

$0,00002

Hyperliquid

7,7%

$43,67

Uniswap

7%

$10,32

Celestia

6,4%

$1,74

Darum fällt der Kryptomarkt

Die jüngste Korrektur am Kryptomarkt hängt eng mit den US-Inflationsdaten der vergangenen Woche zusammen.

Am Mittwoch wurde zunächst der Verbraucherpreisindex (CPI) veröffentlicht, der niedriger ausfiel als erwartet. Dies sorgte für Erleichterung an den Finanzmärkten: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im September stieg deutlich, und Kryptos zogen kurzfristig an.

Doch schon am nächsten Tag kippte die Stimmung. Der Produzentenpreisindex (PPI) fiel deutlich höher aus als prognostiziert und schürte neue Sorgen über steigenden Inflationsdruck in den kommenden Monaten.

Damit sanken die Erwartungen für eine baldige Zinssenkung wieder, und die Euphorie unter Händlern verschwand so schnell, wie sie gekommen war.

Diese Kehrtwende löst nun spürbaren Verkaufsdruck auf dem Kryptomarkt aus. Mehrere Altcoins sind unter wichtige Unterstützungsmarken gefallen.

Die Kombination aus makroökonomischem Gegenwind und technischer Schwäche macht Händler vorsichtig – eine Erklärung für den scharfen Rückgang zu Wochenbeginn.

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