Bitcoin ist mit einem deutlichen Kurssprung in den späten Abendstunden stark in die neue Woche gestartet. Der wichtigste Auslöser scheint geopolitische Nachrichtenlage zu sein: Eine vorläufige Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran sorgt für Erleichterung am Kryptomarkt.
Kurs schießt nach oben
Der Bitcoin-Kurs stieg gestern Abend kurz vor Mitternacht deutlich an. Gegen 22:00 Uhr deutscher Zeit sprang der Kurs von 63.700 US-Dollar auf 65.500 US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von rund 3 Prozent innerhalb von etwas mehr als einer Stunde.

Nach dem ersten Anstieg fiel der Kurs kurzzeitig wieder unter die Marke von 65.000 US-Dollar, setzte seinen Aufwärtstrend jedoch schnell fort. Inzwischen notiert Bitcoin bei 65.800 US-Dollar. Damit liegt die Kryptowährung auf Sicht der vergangenen sieben Tage mehr als 5 Prozent im Plus und startet erfolgreich in die neue Woche.
Der wichtigste Grund für den Anstieg ist die Nachricht von US-Präsident Trump, dass die Vereinigten Staaten eine vorläufige Vereinbarung mit dem Iran getroffen haben. Dadurch ist die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt, wieder geöffnet.
“The Deal with Islamic Republic of Iran is now complete. Congratulations to all!” President Donald J. Trump 🇺🇸
Die Blockade der Straße von Hormus hatte weltweit Schockwellen ausgelöst, insbesondere an den Energiemärkten. Ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels wird über diese Route abgewickelt. Dies führte zu steigenden Ölpreisen und damit verbundenem Inflationsdruck.
Nach mehr als 100 Tagen ist die Schifffahrtsroute nun wieder geöffnet. Nach Einschätzung von Experten werden die Auswirkungen dieser Energiekrise jedoch noch einige Zeit spürbar bleiben.
Laut Reuters ist die Vereinbarung noch nicht endgültig abgeschlossen. Die offiziellen Unterschriften sollen erst am Freitag erfolgen.






