Foto: Artit Wongpradu/Shutterstock
Das Wochenende ist noch nicht vorbei, doch manche Kryptoanleger blicken mit Sorge auf den Montag. Der 2. Februar 2026 könnte ein Wendepunkt für den Kryptomarkt werden.
An diesem Tag kommt das US-Repräsentantenhaus erneut zusammen, um die sogenannte Shutdown-Frage zu besprechen.
Der Markt ist derzeit äußerst nervös. Der gestrige Crash hat tiefe Spuren hinterlassen. Neben der politischen Unsicherheit in den USA sorgen auch geopolitische Spannungen weltweit für Unruhe.
Was erwartet den Kryptomarkt in der kommenden Woche? Hier sind drei mögliche Szenarien:
Szenario 1: Erleichterung und schnelle Erholung
Der Kryptomarkt hat ein regelrechtes Blutbad hinter sich. Die Zahlen sprechen für sich:
- Bitcoin (BTC) fiel unter 80.000 US-Dollar.
- Andere große Kryptowährungen verzeichneten zweistellige Verluste (zwischen 7 und 10 Prozent).
- Über 2,5 Milliarden US-Dollar wurden liquidiert, davon 2,41 Milliarden in Long-Positionen.
Kommt es am Montag zu einer Einigung im US-Haushaltsstreit, könnte das eine Trendwende auslösen. Anleger mögen keine Unsicherheit – eine politische Lösung würde Spannung vom Markt nehmen.
Bei einer positiven Wende übernimmt Bitcoin häufig als erstes wieder die Führung im Markt. Danach folgen Altcoins wie XRP, Ethereum (ETH) und Solana (SOL). Ob es so weit kommt, ist jedoch ungewiss.
Krypto-Analyst Ted Pillows hofft, dass Bitcoin nicht die Marke von 80.000 US-Dollar nachhaltig unterschreitet. Sollte dies geschehen, ist ein Rückgang auf 74.000 US-Dollar nicht auszuschließen – ein Preisniveau, das zuletzt im April 2025 gesehen wurde.
$BTC almost touched the November lows.
Now all eyes are on the $80,000 level, as if this level is lost, Bitcoin will go straight to April 2025 level. pic.twitter.com/6Efjj0JiIT
— Ted (@TedPillows) January 30, 2026
Szenario 2: Keine Einigung
Der Verkaufsdruck ist aktuell hoch. Die fünf größten Kryptowährungen liegen am Sonntagmorgen fast alle im Minus:
| Kryptowährung | Verlust in den letzten 24 Stunden |
| Bitcoin | -4,77% |
| Ethereum | -7,84% |
| BNB | -6,38% |
| XRP | -1,04% |
| Solana | -7,82% |
Finden die US-Gesetzgeber keine Lösung, bleibt die Lage auf dem Markt angespannt. Ein zusätzlicher Nachteil des Shutdowns ist die Verzögerung wichtiger Wirtschaftsdaten – zum Beispiel zur Beschäftigungsentwicklung.
Diese Daten haben direkten Einfluss auf die Kryptomärkte. Stillstand bedeutet mehr Unsicherheit, und das senkt die Risikobereitschaft der Anleger. Investitionen in volatile Vermögenswerte wie Kryptowährungen nehmen dann ab.
Sowohl Bitcoin als auch Altcoins dürften unter Druck geraten, sollte eine politische Einigung ausbleiben – besonders kleinere Altcoins in Märkten mit geringer Liquidität sind anfällig.
Szenario 3: Stabilisierung des Kryptomarkts
Der Montag wird zum Tag der Wahrheit: Fließt Kapital zurück in den Kryptomarkt oder setzt sich die Verkaufswelle fort?
Gehen wir vom optimistischsten Fall aus: Die Panik könnte nachlassen, sobald die Liquidationswelle abebbt und Händler aufhören, ihre gehebelten Positionen zwangsweise zu schließen. Dann kehrt allmählich Ruhe ein und Käufer trauen sich vorsichtig zurück in den Markt.
Leverage-Positionen sind Trades mit geliehenem Kapital zur Erhöhung möglicher Gewinne. Bewegt sich der Kurs zu stark in die falsche Richtung, werden diese Positionen automatisch aufgelöst – was zu zusätzlichem Verkaufsdruck führt und Kurse weiter fallen lässt.
Gleichzeitig bleibt das Nachrichtenumfeld entscheidend. Sollte es in den USA zu einer politischen Einigung im Shutdown-Streit kommen, könnten Anleger aufatmen – eventuell führt das zu einer (temporären) Kurserholung.
Doch solange die internationalen Spannungen – etwa rund um den Iran oder andere geopolitische Brennpunkte – weiter zunehmen, bleibt das Sentiment fragil. Eine einzige negative Schlagzeile kann ausreichen, um die Kurse erneut nach unten zu drücken.
Besonders kleinere Altcoins leiden unter solchen Entwicklungen – dort ist die Liquidität gering, und wenige große Aufträge können starke Kursbewegungen auslösen.
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