Krypto: Ich habe mich geirrt – und das war teuer

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12. Okt. 2025, 08:42
Krypto: Ich habe mich geirrt – und das war teuer
Foto: Jaytrading/YouTube

Ich gebe es offen zu: Ich habe mich geirrt. Nach einer fast perfekten Trefferquote im August und über 90 % im September, war ich überzeugt, dass Bitcoin (BTC) zuerst auf 145.000 Dollar steigen würde, bevor eine Korrektur auf 106.000 Dollar einsetzen würde.

Doch stattdessen kam der heftigste Liquidations-Crash in der Geschichte des Kryptomarktes – über 20 Milliarden Dollar wurden ausgelöscht.

Ich selbst war voll in Long-Positionen investiert und habe entsprechend Federn gelassen. Einige meiner Trading-Bots wurden liquidiert, Futures gestoppt – eine Woche zum Vergessen, so ehrlich muss man sein.

Aber: Ich nehme das sportlich. Verluste gehören zum Game, vor allem in einem Markt wie diesem. Und genau deshalb bin ich auch nach dem Crash wieder da – mit Plan, Analyse und dem Willen, aus diesem Sturm gestärkt hervorzugehen.

War das noch Markt – oder gezielte Manipulation?

Was da am Freitagabend passiert ist, war kein normaler Kursrutsch. Wir reden von 85 % Drops in einer einzigen Kerze. Selbst erfahrene Trader mit niedriger Hebelwirkung wurden komplett liquidiert.

Und es wirkt fast zu perfekt getimt: Kurz nach Handelsschluss der US-Märkte kam plötzlich das Zoll-Statement von Trump, gefolgt von einem Tsunami an Shorts, Liquidierungen – und Milliardenprofiten auf frischen Wallets.

Ein Beispiel: Ein komplett neu erstellter Account auf einer DEX setzte 30 Minuten vor dem Crash eine Short-Position und machte über 190 Millionen Dollar Gewinn. Sag mir nicht, das war Zufall.

Für mich war das ein kalkulierter Marktangriff, kein gewöhnliches Event. Und trotzdem: Auch daraus kann man lernen.

Wie ich jetzt weitermache – und was du wissen solltest

Trotz der Verluste bleibe ich ruhig – und vor allem strategisch. Ich habe in der Panik nicht wild nachgekauft, sondern nur bei Bitcoin per Limit-Order bei 111.000 Dollar zugelegt. Altcoins? Keine Chance – da warte ich klare Struktur ab.

Auch meine Trading-Bots werde ich weiter nutzen, aber gezielter: Nur noch auf BTC und Ethereum (ETH), denn dort gab es keine Totalverluste. Besonders positiv: Pionex lief während des ganzen Crashes stabil, während große Börsen wie Binance oder Coinbase down waren.

Kleines Plus: Einige Plattformen geben derzeit kleine Boni als Entschädigung für den Mega-Crash. Pionex etwa bietet einen kostenlosen 500$ BTC-Bot für Betroffene. Sicher kein Ersatz, aber immerhin ein Zeichen von Verantwortung.

Was jetzt zählt: Ruhe, Struktur, Fokus

Ich werde jetzt abwarten, wie die traditionellen Märkte am Montag öffnen. Kommt ein Nachbeben? Oder war das der große Shakeout vor einer Q4-Rally? Keiner kann es mit Sicherheit sagen.

Was ich aber weiß: Bitcoin bleibt mein Kernasset – mein Portfolioanteil liegt nun bei 69 %. Das war eine bewusste Entscheidung. Diversifikation ist heute wichtiger denn je – auch außerhalb von Krypto: Edelmetalle, Aktien, seltene Erden.

Und an alle, die jetzt zittern: Das war nicht das Ende. Der Kryptomarkt ist brutal – aber er bietet auch immer wieder die größten Chancen, wenn die Angst am größten ist.

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