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Einige große Namen tauchen immer wieder auf, wenn es um Bitcoin-Besitz geht. Aber wer hält tatsächlich die meisten Bitcoin (BTC): Coinbase, BlackRock oder Strategy? Neue Zahlen schaffen mehr Klarheit.
Wer besitzt die meisten Bitcoin?
Laut Daten der Analyseplattform Arkham ist Coinbase derzeit der größte bekannte Bitcoin-Inhaber unter Unternehmen. Die Plattform verwaltet etwa 993.000 Bitcoin, was rund fünf Prozent des gesamten Angebots entspricht.

Wichtig zu wissen ist, dass Coinbase diese Bitcoin nicht alle selbst besitzt. Der größte Teil besteht aus Guthaben von Kunden, die ihre Bitcoin auf der Handelsplattform aufbewahren. Börsen halten daher oft große Mengen Krypto vor, um Handel und Auszahlungen zu ermöglichen.
BlackRock folgt als größter institutioneller Akteur. Das Unternehmen verwaltet etwa 761.000 Bitcoin über seinen Bitcoin-ETF. Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein börsengehandelter Fonds, über den Anleger indirekt in Bitcoin investieren können, ohne Bitcoin selbst aufzubewahren.
Strategy, das Unternehmen von Michael Saylor, steht ebenfalls weit oben auf der Liste. Das Unternehmen besitzt etwa 717.000 Bitcoin als Unternehmensreserve und ist damit das größte börsennotierte Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz. Dieses Wochenende gab das Unternehmen bekannt, erneut Bitcoin kaufen zu wollen.
Warum die Zahlen manchmal abweichen
Der Vergleich zwischen diesen Parteien ist nicht immer einfach. Coinbase verwaltet vor allem Kundenguthaben, während Strategy eigene Bitcoin besitzt. Bei BlackRock handelt es sich um Bitcoin, die für Anleger im ETF gehalten werden.
Zudem werden manche Bitcoin technisch gesehen bei anderen Plattformen verwahrt. Ein Teil der Bitcoin von Strategy wird beispielsweise über Fidelity aufbewahrt. Dadurch erscheinen einige Zahlen auf der Blockchain niedriger als der tatsächliche Unternehmensbestand.
Es gibt auch größere Inhaber als diese drei Parteien. Der anonyme Erfinder von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, besitzt Schätzungen zufolge etwa 1,1 Millionen Bitcoin. Darüber hinaus halten Regierungen wie die der Vereinigten Staaten große Mengen Bitcoin, die zuvor beschlagnahmt wurden.
Was das für den Kryptomarkt bedeutet
Die Zahlen zeigen, dass ein Großteil aller Bitcoin bei einer verhältnismäßig kleinen Gruppe großer Akteure liegt. Das sorgt für Diskussionen, da Bitcoin ursprünglich als dezentrales System konzipiert wurde.
Gleichzeitig zeigt es, dass große Unternehmen und Institutionen Bitcoin zunehmend ernst nehmen. Für Krypto-Händler ist es wichtig zu wissen, dass große Wallets nicht immer einen einzigen Eigentümer bedeuten. Oft handelt es sich um Kundengeld oder Fonds, die für Anleger verwaltet werden.
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