Eine neue Kryptoplattform will eine eigene Münze lancieren und arbeitet gleichzeitig an Plänen, um später an die Börse zu gehen. Sie sieht die Münze als ersten Schritt in diese Richtung.
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Kryptoplattform will eigene Münze lancieren
Die Krypto-Handelsplattform Backpack, gegründet von ehemaligen Mitarbeitern von FTX, hat angekündigt, dass sie eine eigene digitale Münze herausbringen will. Backpack ist eine Handelsplattform, auf der Menschen Krypto kaufen und verkaufen.
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Insgesamt wird es eine Milliarde Münzen geben. Beim Start wird etwa ein Viertel freigegeben, der Rest folgt später in Schritten, wenn das Unternehmen weiter wächst.
Keine Münzen für Gründer beim Start
Die Gründer und Mitarbeiter erhalten bei der Lancierung keinen direkten Zugang zu der neuen Münze. Laut Geschäftsführer Armani Ferrante ist dies eine bewusste Entscheidung. Er will verhindern, dass Menschen innerhalb des Unternehmens ihre Münzen sofort verkaufen, sobald der Preis steigt.
Stattdessen hat das Team Anteile am Unternehmen selbst. Backpack prüft auch die Möglichkeit, in Zukunft an die Börse zu gehen. Das bedeutet, dass Menschen Aktien des Unternehmens kaufen und verkaufen können, sodass es zusätzliches Geld aufbringen kann, um weiter zu wachsen.
Wenn das passiert, kann das Team erst später daran verdienen. So liegt der Fokus zunächst auf dem Aufbau und Wachstum der Plattform.
Lancierung gekoppelt an Wachstum des Unternehmens
Ein Teil der Münzen wird erst freigegeben, wenn das Unternehmen bestimmte Ziele erreicht. Denke an Expansion in neue Länder oder die Lancierung neuer Dienste. Die Münze wird also Schritt für Schritt freigegeben, während das Unternehmen weiter wächst.
Ob und wann dieser Börsengang wirklich kommt, ist noch nicht klar. Mit diesem Ansatz will die Plattform vor allem zeigen, dass sie sich auf langfristiges Wachstum konzentriert. Auch andere Plattformen prüfen einen solchen Schritt. So gibt es Berichte, dass die österreichische Kryptobörse Bitpanda hinter den Kulissen an einem eigenen Börsengang arbeitet.






