Amal Bell Amal Bell
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Amerikanisches Krypto-„Megagesetz“: Das erwartet uns 2026

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Regierung und …
Bitcoin erholt sich nach positiver Nachricht aus den USA: Das ist passiert

Foto: Joshua Sukoff/Shutterstock

Im September war über die ambitionierten Pläne des Weißen Hauses zu lesen, den US‑amerikanischen Kryptomarkt noch vor Ende 2025 grundlegend zu reformieren. Die Hoffnung auf eine schnelle Einführung dieses sogenannten „Megagesetzes“ hat sich jedoch zerschlagen. Wie steht es aktuell um dieses Vorhaben?

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Was steht auf dem Spiel?

Bei diesem sogenannten Market‑Structure‑Gesetz handelt es sich nicht um eine bloße Zusatzregelung, sondern um eine grundlegende Neuausrichtung des Finanzsystems in den Vereinigten Staaten.

Das Gesetz ist von zentraler Bedeutung, da es der jahrelangen rechtlichen Unsicherheit und dem Kompetenzgerangel zwischen den beiden wichtigsten Aufsichtsbehörden ein Ende setzen soll: der SEC (Wertpapiere) und der CFTC (Rohstoffe).

Ziel ist es, eindeutig festzulegen, welche Kryptowährungen unter welche Aufsicht fallen. Für Kryptounternehmen bedeutet dies rechtliche Sicherheit, sodass sie in den USA weiter innovativ tätig sein können, anstatt ins Ausland auszuweichen. Für Anleger verspricht das Gesetz einen besseren Schutz sowie mehr Marktintegrität.

Kurz gesagt: Die Vereinigten Staaten sollen zur „Krypto‑Hauptstadt der Welt“ werden – so, wie es Donald Trump bereits während seines Wahlkampfs angekündigt hatte.

Politische Realität derzeit wichtiger als der Kryptomarkt

Der Optimismus von Patrick Witt, dem Krypto‑Berater von Präsident Trump, der auf eine Einigung noch vor dem Jahreswechsel gesetzt hatte, wurde von der politischen Agenda in Washington überholt.

Der Bankenausschuss des Senats unter Vorsitz von Senator Tim Scott teilte mit, dass in diesem Monat keine weiteren Schritte unternommen werden. Die Verzögerung ist nicht auf mangelnden Willen zurückzuführen, sondern auf die Komplexität des Vorhabens.

Es wird weiterhin intensiv mit den Demokraten verhandelt, um eine breit getragene Einigung zu erzielen. Zudem ist die Agenda zu Beginn des Jahres 2026 bereits stark gefüllt.

Sobald der Kongress aus der Sitzungspause zurückkehrt, steht die Vermeidung eines Regierungsstillstands im Vordergrund, während die Zwischenwahlen bereits ihren Schatten vorauswerfen.

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Qualität vor Geschwindigkeit

Auch wenn die Verzögerung zunächst enttäuschend wirkt, sieht die Krypto‑Industrie selbst durchaus positive Aspekte. Branchenverbände betonen, dass der Aufschub auf einen ernsthaften politischen Prozess hindeute – lieber ein durchdachtes Gesetz im Jahr 2026 als überstürzte Regelungen im Hier und Jetzt.

Bemerkenswert ist zudem, dass die Aufsichtsbehörden nicht auf das neue Gesetz warten, um ihren Kurs anzupassen. Sowohl die SEC als auch die CFTC zeigen sich in den vergangenen Wochen bereits flexibler und versuchen, innerhalb des bestehenden Rechtsrahmens mehr Spielraum für die Branche zu schaffen.

Die große Reform kommt also weiterhin – Geduld ist jedoch bis Anfang nächsten Jahres gefragt. Sobald die notwendigen Unterschriften schließlich geleistet sind, verschwindet die rechtliche Grauzone, in der die Branche jahrelang operiert hat.

Damit erhalten große institutionelle Akteure wie Banken und Pensionsfonds grünes Licht, um ernsthaft in den Kryptomarkt einzusteigen.

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Über den Autor:
Amal Bell

Amal Bell schreibt seit Februar 2024 für Crypto Insiders. Ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain-Technologie wurde durch die tiefgehende Transparenz und das Potenzial für Dezentralisierung inspiriert. Sie spezialisiert sich auf das Management von Mining-Nodes, Investitionen und das Schreiben von Smart Contracts. Amal glaubt fest an eine vielversprechende Zukunft für Kryptowährungen und Blockchain, die Innovation und breitere Akzeptanz bringen werden.

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