XRP und Ethereum unter Druck: Angeschlagen ins Wochenende

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30. Aug. 2025, 11:05

Am Freitag wurden in den Vereinigten Staaten erneut die monatlichen Inflationsdaten veröffentlicht. Diese Daten enttäuschten die Finanzmärkte deutlich, woraufhin mehrere Märkte kräftig fielen. Neben dem Aktienmarkt geriet auch der Kryptomarkt mit Ethereum und XRP stark unter Druck.

Inflationsdaten fallen etwas höher aus, Märkte reagieren deutlich

Das US‑Ministerium für Wirtschaft und Handel veröffentlichte am Freitag neue Zahlen zur Inflation. Für den Juli lag sie, wie im Juni, bei 2,6 Prozent. Ohne die volatilen Bereiche Lebensmittel und Energie stieg sie auf 2,9 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Februar.

Obwohl der Wert ungefähr erwartet wurde, liegt er deutlich über den Vormonaten und kam schlecht an. Neben roten Zahlen an den Aktienmärkten spürte auch der Kryptomarkt die Folgen.

Neben der ältesten Kryptowährung Bitcoin (BTC), die um rund vier Prozent fiel, gaben auch mehrere Altcoins ihre vorherigen Gewinne ab. So sank Ethereum (ETH) innerhalb von 24 Stunden um sechs Prozent und hat sich seit dem Hoch am vergangenen Sonntag bereits um über dreizehn Prozent korrigiert. Auch XRP verzeichnete eine ähnliche Bewegung und verlor innerhalb eines Tages sechs Prozent.

Der größte Altcoin wird zum Zeitpunkt des Schreibens zu 4.337 US-Dollar je Token gehandelt. XRP von Ripple liegt aktuell bei 2,83 US-Dollar. Beide Coins notierten kürzlich noch in der Nähe ihrer Allzeithochs, die nun wieder deutlich außer Reichweite sind.

Spannende Phase für die Kryptowelt naht

Die starken Korrekturen, verstärkt durch liquidierte Long-Positionen, kommen kurz vor dem Start des Monats September. Historische Daten zeigen, dass diese Phase für die Kryptowelt meist schwach verläuft. Analysten schließen weitere Korrekturen im kommenden Monat nicht aus.

Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich die Inflation in den Vereinigten Staaten entwickelt. Während Präsident Donald Trump seit Langem eine Zinssenkung durch die Federal Reserve fordert, bleibt die Notenbank standhaft.

Trump ist überzeugt, dass eine Senkung die Wirtschaft deutlich anschieben könnte, während die Zentralbank vorerst abwartet. Eine spannende Phase beginnt, denn die Kerninflation ist den dritten Monat in Folge gestiegen.

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