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Hinter Bitcoins Rückgang: Wirtschaftliche Rückschläge und Chancen zur Erholung

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Bitcoin auf dem Weg zu 100.000 US-Dollar nach Milliarden-Zuflüssen

Foto: Bukhta Yurii/Shutterstock

Die letzten Wochen waren hauptsächlich negativ für den Bitcoin-Kurs. Nachdem er am 14. März ein Allzeithoch von 73.800 Dollar erreicht hatte, begann der Rückgang, und der Kurs fiel um mehr als 20 Prozent.

Nach einem schwierigen Monat April, in dem sich die US-Inflation weiterhin als Problem erwies, scheint nun die Talsohle erreicht zu sein.

Infolgedessen waren die Markterwartungen in Bezug auf die Anzahl der Zinssenkungen bis 2024 extrem pessimistisch.

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Eine schwierige Periode für Bitcoin

Das Leiden begann im April mit den schlechten Inflationszahlen aus den USA, die mögliche Zinssenkungen der US-Notenbank schnell verpuffen ließen.

Zudem ist die Zinsstrukturkurve seit Oktober 2022 invers. Das bedeutet, dass man für kurzfristige US-Staatsanleihen höhere Zinsen erhält als für langfristige. Dies deutet normalerweise auf bevorstehende Probleme für die Wirtschaft hin.

In den Jahren 2008, 1974 und 1929 führte diese Situation jedoch zu Kursverlusten von mehr als 50 Prozent an den Aktienmärkten. Insofern müssen wir wachsam bleiben, was eine weitere Schwächung der US-Wirtschaft angeht.

Im Moment ist die Verschlechterung des Arbeitsmarktes eine positive Entwicklung für den Bitcoin-Kurs, da sie wahrscheinlich zu schnelleren Zinssenkungen führen wird. Allerdings sollte der Markt nicht völlig aus dem Ruder laufen, da dies zu einer Wirtschaftskrise führen könnte.

Wie konnte die Inflation plötzlich wieder ansteigen?

Die Inflation in den USA ist in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 aufgrund des „Vermögenseffekts“ gestiegen. Die Federal Reserve kündigte im Dezember 2023 an, vorsichtig über erste Zinssenkungen nachzudenken.

Als Reaktion darauf stiegen der Bitcoin-Kurs und die Kurse anderer Finanzanlagen. Dadurch wurde jeder auf dem Papier reicher, und die amerikanischen Verbraucher konnten wieder gierig Kredite aufnehmen und konsumieren.

Dieser Aufschwung gab der Inflation einen Schub. Anfang des Jahres rechneten wir noch mit 6 bis 7 Zinssenkungen bis 2024, doch aufgrund der hohen Inflationszahlen sank diese Zahl auf 0 bis 1.

Diese negativen Reaktionen scheinen jetzt jedoch auch zu extrem zu sein, sodass wir vorsichtig auf 2-3 Zinssenkungen zusteuern, von denen der Bitcoin-Kurs profitieren kann. In dieser Hinsicht ist der kommende Donnerstag ein wichtiger Tag, da wir neue Daten zum US-Arbeitsmarkt erhalten.

Es ist wichtig, dass diese Daten nicht zu schlecht ausfallen, da sie den Markt sonst wieder vor ein Szenario der Stagflation warnen könnten.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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