Foto: Joseph Sohm/Shutterstock
Bitcoin (BTC) steht nach dem jüngsten Anlauf auf 75.000 US-Dollar an einem heiklen Punkt. Der Kurs wurde an dieser Marke zunächst abgewiesen, doch mehrere Analysten sehen darin noch kein klares Warnsignal.
Stattdessen verdichten sich Hinweise, dass die Kryptowährung vor einer größeren Richtungsentscheidung steht. Im Fokus stehen dabei nicht nur wichtige Chartmarken, sondern auch die Stimmung bei gehebelten Wetten auf Bitcoin und die Entwicklung der großen US-Indizes.
Bitcoin scheitert zunächst an 75.000 Dollar
Der jüngste Rücksetzer sorgte zwar für Nervosität, doch aus Sicht von Michaël van de Poppe ist das Bild nicht eindeutig bearish.
Auf X erklärte der Analyst, dass sich im Tageschart zwar ein mögliches Warnsignal, ein sogenannter Shootingstar gezeigt hat, gleichzeitig aber ein anderer Faktor wichtig bleibt: Viele Anleger setzen weiterhin auf fallende Kurse.
Sollte Bitcoin trotzdem weiter steigen, könnten genau diese Wetten den Kurs zusätzlich befeuern. In diesem Fall könnte es zu einem sogenannten Short Squeeze kommen – also einer Situation, in der Trader ihre Wetten auf fallende Kurse auflösen müssen und dadurch den Preis weiter nach oben treiben.
Solange Bitcoin über 72.000 US-Dollar bleibt, sieht der Analyst daher weiterhin gute Chancen für steigende Preise.
The markets are preparing for a short squeeze on #Bitcoin.
The markets have rallied to $75,000 and rejected there. A ’shooting star‘ was made on the daily timeframe, and people freaked out.
However, that’s not the only indicator that we should be looking at.
The funding rate… pic.twitter.com/1g3SAMFaOf
— Michaël van de Poppe (@CryptoMichNL) April 15, 2026
Warum die US-Indizes für Bitcoin wichtig sind
Der deutsche Krypto-Experte Oliver Michel setzt den Schwerpunkt auf den makroökonomischen Kontext.
Im Interview mit DER AKTIONÄR TV sagte er: „Die Entscheidung findet jetzt statt an den Retracements”.
Gemeint sind technische Widerstandsbereiche bei Indizes wie dem S&P 500, der Nasdaq oder dem Russell 2000.
Seine These: Schaffen die großen US-Indizes den Ausbruch nach oben, dürfte auch Bitcoin davon profitieren. Gelingt das nicht, steigt die Gefahr eines Rücksetzers.
Michel betont, dass sich BTC seit Wochen in einer Seitwärtsphase hält, obwohl die Nachrichtenlage angespannt bleibt. Das wertet er als Zeichen relativer Stärke.
Diese Kursmarken stehen jetzt im Fokus
Für Anleger sind damit vor allem drei Zonen wichtig: 72.000 US-Dollar als Unterstützung, 75.000 US-Dollar als kurzfristiger Widerstand und 85.000 bis 88.000 US-Dollar als möglicher Zielbereich bei einem Ausbruch.
Noch ist offen, welche Seite sich durchsetzt. Klar ist aber: Bitcoin steht an einer Schwelle, an der Charttechnik, Marktstimmung und Makrobild eng zusammenlaufen.
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