Bitcoin vor kritischem Schmerzpunkt – Kapitulation droht

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Aktualisiert am 25. Feb. 2026, 17:12

Bitcoin (BTC) hat es in diesem Jahr schwer. Seit dem Jahreswechsel ist der Kurs um fast 30 Prozent gefallen. Seit dem Rekordhoch im Oktober beträgt der Rückgang sogar nahezu 50 Prozent.

Damit rückt nun ein entscheidendes Niveau in den Fokus. Dieser sogenannte „Schmerzpunkt“ spielte in früheren Marktzyklen eine sehr wichtige Rolle.

Was ist der „Schmerzpunkt“ für Bitcoin?

Sogenannte Long-Term Holder (LTH) sind Investoren, die ihre Bitcoin in der Regel über einen langen Zeitraum halten.

Der Großteil dieser Anleger befindet sich weiterhin im Gewinn. Laut CryptoQuant-Analyst Darkfost liegt diese Gruppe im Durchschnitt noch rund 74 Prozent im Plus.

„Eine der wichtigsten Gruppen in diesem Zusammenhang sind die Langzeitinvestoren (LTH), die als weniger anfällig für kurzfristige Preisschwankungen gelten“, so der Analyst.

Doch je weiter der Kurs fällt, desto stärker schrumpft diese Gewinnmarge. Der durchschnittliche Einstandspreis dieser Gruppe liegt bei etwa 38.900 US-Dollar (33.000 Euro).

Sollte der Kurs darunter fallen, würde ein Großteil der treuen Investoren ins Minus rutschen. Das könnte zusätzlichen Verkaufsdruck auslösen.

Darkfost weist darauf hin, dass frühere Bärenmärkte ebenfalls Phasen kannten, in denen der Kurs unter diesen Durchschnittspreis fiel. In solchen Perioden kam es zu einer sogenannten Kapitulationsphase, in der Verluste tatsächlich realisiert wurden.

„Jeder Bärenmarkt war durch einen Rückgang unter diesen Einstandspreis gekennzeichnet, was eine finale Kapitulationsphase mit realisierten Verlusten von rund 20 Prozent auslöste.“

Bitcoin-Anleger tiefer im Minus – historisch ein Boden?

Laut dem Analyseunternehmen Glassnode ist das 90-Tage-Verhältnis von realisierten Gewinnen zu Verlusten unter 1 gefallen. Das bedeutet, dass derzeit mehr Verluste als Gewinne realisiert werden.

In früheren Marktzyklen hielt eine solche Phase häufig sechs Monate oder länger an, bevor eine Erholung einsetzte. Auch die Anzahl der Bitcoin, die im Verlust stehen, steigt weiter.

Analyst James Van Straten zufolge handelt es sich inzwischen um rund 10 Millionen Coins – der vierthöchste Wert aller Zeiten. Etwa 70.000 davon sind erst kürzlich ins Minus gerutscht.

In der kommenden Woche wird die zirkulierende Gesamtmenge 20 Millionen Bitcoin erreichen. Damit stehen schätzungsweise rund 50 Prozent aller Coins im Verlust. Laut Van Straten deutet ein solches Ausmaß an Kapitalvernichtung historisch häufig darauf hin, dass sich ein Bärenmarkt in Richtung Boden bewegt.

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