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Bitcoin (BTC) und auch die meisten Altcoins haben einen Großteil ihrer starken Gewinne vom Mittwoch wieder abgegeben. Gestern war es für alle Finanzmärkte ein katastrophaler Tag – ausgelöst durch den Krieg im Nahen Osten, der die Ölpreise auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr getrieben hat.
Heute warten Anleger gespannt auf einen neuen Jobbericht aus den Vereinigten Staaten. Die Zahlen sind auch für den Kryptomarkt von großer Bedeutung.
BTC fällt durch Angst vor Ölkrise
Der Bitcoin-Kurs hat gestern deutliche Verluste hinnehmen müssen. Vor allem am Nachmittag rutschte der Kurs stark nach unten.
Bitcoin fiel von 73.500 Dollar auf knapp unter 71.000 Dollar. Und heute Morgen ist er noch etwas weiter auf knapp über 70.000 Dollar gesunken.

Gleichzeitig stieg der Ölpreis auf den höchsten Stand seit 13 Monaten. Seit Dezember ist er bereits um 45 Prozent gestiegen – das wird sich in den Inflationszahlen niederschlagen.
In den vergangenen Tagen schießt der Preis in die Höhe, weil kaum noch Schiffe durch die Straße von Hormus zu fahren wagen. Rund 20 Prozent des weltweiten Öls wird über diese wichtige Seeroute transportiert, aber der Iran setzt alle Schiffe in Brand, die versuchen, die Straße zu passieren.
Höhere Inflation kann Zentralbanken dazu zwingen, eine restriktivere Geldpolitik zu verfolgen. Das entzieht dem Markt Liquidität und setzt Investitionen unter Druck.
Die Angst vor einer Ölkrise hat gestern für viele rote Zahlen an den Märkten gesorgt. Der amerikanische und europäische Aktienmarkt, aber auch Gold und Silber verzeichneten allesamt Verluste.
Für Bitcoin kommt es nun darauf an, sich über 70.000 Dollar zu halten. Gelingt das nicht, könnte der Kurs weiter auf 68.500 Dollar fallen. Ein wichtiges Niveau, das zurückerobert werden sollte, liegt bei 71.700 Dollar.
Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels liegt der Bitcoin-Kurs auf der Kryptobörse Coinbase bei 70.440 Dollar. Auf der Kryptobörse Bitpanda entspricht der BTC-Preis damit 60.708 Euro. Im Vergleich zu vor 24 Stunden steht BTC 2,75 Prozent im Minus.
Ethereum und andere Altcoins fallen weniger stark
Auffällig ist, dass viele Altcoins besser dastehen als Bitcoin.
Ethereum (ETH) ist um 2,56 Prozent gefallen, Ripple (XRP) um 1,16 Prozent, Solana (SOL) um 2,65 Prozent und Cardano (ADA) um 1,49 Prozent.
Es gibt sogar einige kleinere Coins, die auf einem höheren Niveau als gestern notieren. Zum Beispiel der OKB-Coin der Kryptobörse OKX. Dieser ist um mehr als 26 Prozent gestiegen, nachdem bekannt wurde, dass der Eigentümer der Börse in New York eine strategische Beteiligung an der Plattform erworben hat – mehr dazu in dieser Meldung.
14:30 Uhr wird ein wichtiger Moment
Heute Nachmittag um 14:30 Uhr veröffentlicht das U.S. Bureau of Labor Statistics (BLS), ein Statistikamt, das dem amerikanischen Arbeitsministerium untersteht, den Jobbericht für den Monat Februar.
Die wichtigsten Punkte sind die Nonfarm Payrolls, die zeigen, wie viele Stellen hinzugekommen oder weggefallen sind, sowie die Arbeitslosenquote, die angibt, welcher Teil der Bevölkerung keine Arbeit hat, aber aktiv nach einer Stelle sucht.
Der Arbeitsmarkt hat sich lange Zeit verschlechtert, aber in den vergangenen Monaten zeichnet sich eine vorsichtige Stabilisierung ab. Der Jobbericht ist für Anleger ein zweischneidiges Schwert: Starke Zahlen verringern die Rezessionsangst, verschieben aber wahrscheinlich Zinssenkungen.
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