Gino Presti Gino Presti
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Bitcoin fällt durch „Sicherheitsnetz“, das zwei Jahre hielt

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Experte: Bitcoin bleibt anfällig für 50 %-Crashes

Foto: Lukas Heldak/Shutterstock

Bitcoin steht an einem spannenden Punkt. Der Kurs ist durch mehrere wichtige Unterstützungsniveaus gefallen und das bringt den Aufwärtstrend der vergangenen zwei Jahre in Gefahr. Für viele Anleger ist dies eine wichtige Warnung, weil dieser Trend lange Zeit dafür sorgte, dass der Markt stark blieb. Jetzt, da dieser bricht, nimmt die Unsicherheit zu.

Laut diesem Preismodell endet Bitcoin dieses Jahr bei 255.000 Dollar
Laut diesem Preismodell endet Bitcoin dieses Jahr bei 255.000 Dollar

Unterstützung bricht nach Bitcoin-Crash

Der Bitcoin-Kurs fiel im Crash der vergangenen Woche unter die Unterstützungszone rund um 84.000 Euro. Danach sank der Preis weiter Richtung 81.000 Euro. Damit gerät sogar der Gewinn, den Bitcoin dieses Jahr aufgebaut hatte, unter Druck.

Ein wichtiges technisches Signal ist, dass Bitcoin jetzt nahe an einem Wochenschluss unterhalb des 50-Wochen Simple Moving Average ist. Das klingt technisch, aber es läuft darauf hinaus, dass eine Durchschnittslinie auf dem Chart, die schon zwei Jahre als Boden diente, jetzt nicht mehr gehalten wird. Seit September 2023 funktionierte diese Linie als eine Art Sicherheitsnetz in allen großen Rückgängen.

Analyst Axel Adler Jr. nannte nach dem Verlust dieser Unterstützungslinie, dass es keine Unterstützung mehr gibt und dass diese Unterstützungsniveaus jetzt zu Widerstandsniveaus auf dem Weg nach oben geworden sind.

Stress bei Kurzfristanlegern

Die Gruppe der Anleger, die Bitcoin in den vergangenen Monaten kaufte, steht inzwischen deutlich im Minus, laut Daten von CryptoQuant. Neue Käufer verlieren durchschnittlich gut drei Prozent, während Menschen, die im vergangenen Monat einstiegen, bei etwa acht Prozent Verlust stehen. Der größte Schmerz sitzt bei der Gruppe, die in den vergangenen sechs Monaten kaufte; sie stehen durchschnittlich fast dreizehn Prozent im Minus.

Diese Art von Verlusten kommt häufiger in Phasen vor, in denen Kurzfristanleger das Vertrauen verlieren. In der Kryptowelt wird das oft „Kapitulation“ genannt. Das ist der Moment, in dem Menschen in Panik verkaufen. Das kann den Rückgang beschleunigen, aber es kann auch gerade ein Punkt sein, an dem der Markt einen Boden bildet.

Entscheidende Zone für Bitcoin-Kurs in Sicht

Bitcoin verliert also auf mehreren Ebenen an Boden, aber wie CryptoQuant angibt, kann diese Kapitulation auch gerade eine Bodenbildung bedeuten. Ki-Young Ju, CEO von CryptoQuant, unterstützt diese mögliche Bodenbildung mit noch einem entscheidenden Unterstützungsniveau. Dieses liegt rund um den Einstandspreis von Anlegern, die ihre Coins schon sechs bis zwölf Monate halten.

Dieses Niveau liegt bei rund 80.800 Euro. Wenn der Kurs dort erholen kann, ist das eine gute Nachricht für Bitcoin und kann das die Basis für einen neuen Anstieg bilden. Aber fällt der Kurs auch durch diese Zone hindurch, dann ist die Chance größer, dass eine längere Abwärtsphase entsteht.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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