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Unternehmen kaufen gut dreimal so viel Bitcoin auf, wie die Miner an neuem Angebot produzieren.
In den vergangenen sechs Monaten fügten Unternehmen mit Bitcoin-Reserven rund 260.000 Bitcoin zu ihrer Unternehmensbilanz hinzu, während Miner im selben Zeitraum lediglich 82.000 neue Bitcoins schürften.
Langsam aber sicher scheint ein Angebotsschock zu entstehen. Lies unten weiter.
Unternehmen kaufen dreimal so viel Bitcoin wie Miner produzieren
Laut Analyseunternehmen Glassnode ist die Anzahl der Bitcoins, die Unternehmen halten, in den vergangenen sechs Monaten von 854.000 auf 1,11 Millionen gestiegen. Das ist eine Zunahme von etwa 260.000 Bitcoins, also gut 30 Prozent.
Monatlich kauften Bitcoin-Reserve-Unternehmen also rund 43.333 Bitcoin hinzu, beziehungsweise etwa 1.425 Bitcoin pro Tag.
Zum aktuellen Kurs entspricht das einem Wert von rund 21,5 Milliarden Euro (25 Milliarden Dollar) pro Monat oder 707 Millionen Euro (822 Millionen Dollar) pro Tag.
Zum Vergleich: Bitcoin-Miner produzieren gemeinsam lediglich rund 450 neue Bitcoins pro Tag. Das übersetzt sich in etwa 13.688 Bitcoin pro Monat oder 82.125 Bitcoin pro Halbjahr.
Over the past 6 months, Bitcoin treasuries held by public and private companies have grown from ~854K BTC to ~1.11M BTC.
That’s an increase of ~260K BTC, or roughly ~43K BTC per month, highlighting the steady expansion of corporate balance-sheet exposure to Bitcoin.… https://t.co/hHXjcSDDj4 pic.twitter.com/oluVGO2bGD— glassnode (@glassnode) January 13, 2026
Kommt ein Angebotsschock?
Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz kauften also gut dreimal so viel Bitcoin auf, wie an neuem Angebot auf den Markt kam.
Damit scheint der Markt immer mehr auf einen Angebotsschock zuzusteuern, bei dem die zirkulierende Menge Bitcoin auf Börsen immer weiter sinkt und zur Neige geht. Wenn das passiert, kann das spektakuläre Kurssteigerungen zur Folge haben.
Laut Daten von Coinglass beträgt das gesamte zirkulierende Angebot von Bitcoin auf Handelsbörsen derzeit noch etwa 2,5 Millionen Bitcoin.
Zunahme von Bitcoin-Reserve-Unternehmen
Mit Abstand der größte Akteur bleibt das Bitcoin-Reserve-Unternehmen Strategy von Michael Saylor. Dieses Unternehmen startete 2020 mit dem Kauf von Bitcoin und wuchs so in wenigen Jahren zu einem Unternehmen mit einem Marktwert von Dutzenden Milliarden.
Laut den neuesten Zahlen besitzt Strategy derzeit rund 687.410 Bitcoin mit einem aktuellen Wert von etwa 56 Milliarden Euro (65,5 Milliarden Dollar). Das sind etwa 60 Prozent aller Bitcoins, die sich im Besitz von Unternehmen befinden.
Der Erfolg führte zur Nachahmung unter anderen Unternehmen, die ebenfalls Bitcoin als Reserve zu ihrer Unternehmensbilanz hinzufügten. Mittlerweile gibt es gut 100 Unternehmen mit Bitcoin in der Bilanz, die gemeinsam 1,1 Millionen Bitcoin besitzen. Darunter fallen unter anderem Unternehmen wie Tesla, GameStop und Trump Media & Technology Group.
Ein bemerkenswerter Aufsteiger ist das Bitcoin-Reserve-Unternehmen Strive, das nun mit 12.798 Bitcoin bereits auf dem elften Platz der Unternehmen mit den größten Bitcoin-Beständen steht, aber demnächst auf den sechsten Platz steigt durch eine Übernahme von Semler Scientific.
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