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„Trump kaufte Krypto mit Insiderwissen, verlor aber trotzdem viel Geld“

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Trump kaufte Kryptowährungen mit Insider-Informationen und verlor trotzdem eine Menge Geld.Trump kaufte Kryptowährungen mit Insider-Informationen und verlor trotzdem eine Menge Geld.

Foto: Bigc Studio/Shutterstock

Handel mit Insiderwissen an der Börse ist streng verboten, aber laut einem Analysten schert sich Donald Trump nicht darum. Er behauptet, dass der amerikanische Präsident mit Insiderwissen (kurz vor der Erhöhung der Importzölle) unter anderem Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) gekauft hat. Durch den aktuellen Krypto-Crash ist der Wert von Trumps öffentlichem Wallet jedoch um 32,35 Prozent gefallen. Das macht ihn in den Worten des Analysten zum „schlechtesten Insider-Händler aller Zeiten“.

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Trump kaufte große Mengen Krypto im Januar

Krypto-Analyst und Investor Jelle lässt sich vom aktuellen Blutbad am Kryptomarkt nicht entmutigen. Er blickt auf die lange Sicht. Zudem vertieft er sich in Trumps Käufe. Es stellt sich heraus, dass der US-Präsident im Januar Krypto über ein Projekt namens World Liberty Financial (WLF) gekauft hat. Auch er und sein Team kauften angeblich 3.079 ETH für insgesamt 10 Millionen Dollar.

Trump erweiterte im Januar sein Krypto-Portfolio auch um Bitcoin (BTC). Daneben hat er einen eigenen Memecoin namens TRUMP, der nach seinem Launch um 12.500 Prozent stieg. Trotzdem entkommt dieser Token nicht dem Krypto-Crash. Seit seinem All-Time High ist der Kurs um 75 Prozent gefallen.

„The Donald“ tätigte all seine Krypto-Käufe, bevor er ankündigte, die Importzölle gegen Kanada und Mexiko auf 25 Prozent zu erhöhen. Bei chinesischen Produkten kommen 10 Prozent zum aktuellen Tarif hinzu. Die drei Länder reagieren empört auf diese neue Politik und kündigen Gegenmaßnahmen an. Das Ergebnis ist ein Handelskrieg, der den Kryptomarkt zum Einsturz bringt. Allerdings gibt es Hoffnung am Horizont, nachdem ein Gespräch zwischen Trump und dem Präsidenten von Mexiko gut verlaufen ist.

Massive Liquidationswelle am Kryptomarkt

Auch World Liberty Financial (WLF) wurde vom Crash getroffen. Das Krypto-Projekt von Trump verliert 12,5 Prozent. Trotzdem hat es immer noch mehr als 360 Millionen Dollar in der Kasse. Nach dem Kursrückgang war ein Anstieg von 5 Prozent einkalkuliert. Die Verluste erwiesen sich jedoch als größer als erwartet. In den letzten Tagen entstand eine massive Liquidationswelle, bei der über 10 Milliarden Dollar in Rauch aufgingen. Die Finanz- und Krypto-Nachrichtenplattform Finbold meldet, dass die Anzahl der Liquidationen sogar den COVID-19-Crash übertrifft.

Trump ist nicht der einzige Krypto-Investor, dem „Insiderhandel“ vorgeworfen wird. Vier Stunden vor dem Launch von Official Trump (TRUMP) am 17. Januar füllte ein anonymer Investor sein Wallet mit Solana (SOL) Tokens. Der Gesamtwert belief sich auf 1 Million Dollar. Nach dem Launch des Memecoins tauschte er SOL schnell gegen 5,9 Millionen TRUMP-Tokens. Innerhalb weniger Stunden verdiente der Investor 116 Millionen Dollar, obwohl er die Tokens nicht sofort verkaufte.

Kommt nach dem Krypto-Blutbad ein Bullenmarkt?

Trotz des negativen Sentiments am Kryptomarkt gibt es auch Hoffnung. So bietet die Volatilität laut der Blockchain-Analyseplattform Nansen Chancen für Anleger. Zudem denken viele Analysten, dass die größte Verkaufswelle vorbei ist. Vielleicht steht sogar ein Bullrun bevor. Michaël van de Poppe sieht Ähnlichkeiten zwischen dem massiven Verkauf von Altcoins und dem COVID-19-Crash Anfang 2020. In einem Post auf „X“ schrieb der bekannte Analyst Folgendes:

„Das fühlt sich sehr wie der COVID-19 Black Swan-Crash an, da die Märkte einen Rückgang von über 50 Prozent bei #Altcoins gesehen haben. Wir wissen alle, was danach passierte. Ich denke, die gleiche Situation wird sich wieder ereignen.“

Niemand weiß sicher, ob ein neuer Bullrun kommt. Es besteht die Chance, dass diese wichtige Entwicklung einen Strich durch die Rechnung macht. Van de Poppe ist jedenfalls positiv gestimmt. Er nennt die aktuelle Verkaufswelle von Altcoins eine Kapitulation und sieht eine schnelle Aufwärtsbewegung und danach eine Rally voraus.

Krypto-Investor Jelle stimmt Van de Poppe zu. „In Bullenmärkten passiert das öfter“, gibt er an. Durch den massiven Verkauf von Kryptowährungen entsteht eine Kaufgelegenheit für Investoren, die gerne einsteigen möchten. Für diese Gruppe könnte sich ein Krypto-Crash also möglicherweise positiv auswirken.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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