Gino Presti Gino Presti
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Terra (LUNA) und Do Kwon müssen Milliardenstrafe zahlen

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Terra erhält Milliardenstrafe nach LUNA-Crash: eine der höchsten aller Zeiten

Foto: TY Lim / Shutterstock.com

Im Mai 2022, nun schon fast zwei Jahre her, brach plötzlich Terra (LUNA) zusammen.

Seitdem laufen mehrere Gerichtsverfahren gegen die hinter Terra stehende Firma, Terraform Labs, und deren Gründer Do Kwon.

Eines dieser Verfahren findet in den Vereinigten Staaten statt, wo eine Jury Terraform Labs und Kwon kürzlich für schuldig befunden hat.

Nun hat der Kläger, die amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC), ihre Strafforderung bekannt gegeben.

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Milliardenstrafe für Terra (LUNA) und Do Kwon

Der Finanzaufsichtsbehörde fordert, dass Terraform Labs und Kwon eine Strafe von nicht weniger als $5,3 Milliarden zahlen müssen.

Terraform Labs und der Gründer haben sich des Betrugs schuldig gemacht, so die Jury. Dies führt dazu, dass die SEC fast $4,7 Milliarden an unrechtmäßig erworbenen Geldern einschließlich Zinsen zurückfordern möchte.

Zudem möchte die SEC, dass Kwon und sein Unternehmen gemeinsam weitere $520 Millionen an zivilrechtlichen Strafen zahlen, davon $420 Millionen für Terraform Labs und $100 Millionen für Kwon persönlich.

Die hohen Forderungen der SEC stehen im starken Kontrast zu den Summen, die Terraform und Kwon selbst vorgeschlagen hatten. Das waren nämlich $3,5 Millionen für Terraform und $800.000 für Kwon.

Darüber hinaus schlägt die SEC vor, strenge Bedingungen gegen Terraform zu verhängen, um eine Wiederholung betrügerischer Praktiken zu verhindern.

Ebenfalls schlägt die SEC vor, Kwon zu verbieten, in Zukunft als Geschäftsführer oder Vorstand in einem Unternehmen tätig zu werden, das Wertpapiere ausgibt.

LUNA Gründer befindet sich immer noch in Montenegro

“Die Angeklagten haben keine Reue für ihr Verhalten gezeigt, noch gibt es Zweifel daran, dass sie sich in einer Position befinden, in der weitere Verstöße nicht nur möglich, sondern wahrscheinlich bereits stattfinden.

Das Gericht sollte eine unmissverständliche Nachricht senden, dass derart dreistes Fehlverhalten, und der gescheiterte Versuch der Angeklagten, ihr Verhalten zu rechtfertigen, indem sie neue Regeln und Verhaltensnormen für den Kryptomarkt aufstellen, die im Widerspruch zu den Bundeswertpapiergesetzen stehen, nicht toleriert werden wird,” so die SEC.

Das Gerichtsverfahren in den USA fand statt, ohne dass Kwon anwesend war. Er befindet sich noch in Montenegro, wo er wegen Reisens mit gefälschten Reisedokumenten festgenommen wurde. Es ist immer noch unklar, ob er an die USA oder Südkorea ausgeliefert wird, wo ebenfalls ein Verfahren gegen ihn läuft.

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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