Gino Presti Gino Presti
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Niederländischer Krypto-Analyst denkt, dass Crash eine „falsche Bewegung“ sein könnte

Bitcoin erholt sich nach schwächstem Tag seit Monaten

Foto: JarTee/Shutterstock

Der niederländische Krypto-Analyst CryptoAmsterdam zieht in Betracht, dass der aktuelle Rückgang durchaus ein Fake-out sein könnte. Nach einer Phase relativer Stabilität sehen wir jetzt Bewegungen, die möglicherweise den Beginn einer nächsten Phase im aktuellen Bullenmarkt darstellen könnten.

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Bitcoin war bereits hundert Tage relativ stabil

Der Kryptomarkt bewegt sich schon 100 Tage in einer Seitwärtszone. Diese Konsolidierungsphase wird nun durch das durchbrochen, was CryptoAmsterdam als einen „steilen potenziellen Fake-out“ beschreibt.

Diese Entwicklung kommt genau 12 Tage nachdem der Analyst dieses Szenario in einem Beitrag auf X skizzierte. In diesem früheren Beitrag schrieb er:

„Ich bin nicht sicher, ob wir es bekommen werden, aber idealerweise sehen wir einen schönen und steilen Fake-out, gefolgt von einer Rückeroberung, da uns dies ein klares Setup zum Handeln geben würde.“

„Wir bewegen uns seit 100 Tagen seitwärts, und diese Perioden von Schwankungen und falschen Ausbrüchen sind nichts Neues in einem Bullenmarkt,“ erklärt CryptoAmsterdam auf Twitter/X.

Er fügt hinzu, dass das, was wir jetzt erleben, zum normalen Muster eines Bullenmarkts passt.

Ein „Fake-out“ ist eine Preisbewegung, die auf den ersten Blick wie ein Durchbruch (nach oben oder unten) aussieht, sich aber später nicht fortsetzt. Der aktuelle Bitcoin-Kurs liegt bei 86.700 Dollar, nachdem BTC am Montag stark zu fallen begann.

Angst versus Euphorie im Markt

CryptoAmsterdam weist auf einen wichtigen psychologischen Aspekt der aktuellen Marktsituation hin. „Das ist der Moment, in dem du aufmerksam bleiben solltest: wenn der Markt in reiner Verzweiflung handelt, nicht in Euphorie,“ so der Analyst.

Er erklärt, dass viele Händler dazu neigen, in Momenten der Euphorie zu kaufen, wenn die Preise bereits gestiegen sind:

„Das Problem ist, dass die meisten bei mittelfristigen Höchstständen einsteigen wollen, wenn alles grün und euphorisch ist – nicht bei der unteren Bereichsgrenze, wenn jeder Angst hat (jetzt).“

Die „Range Low„, die er beschreibt, bezieht sich auf die Untergrenze der Preisspanne, in der sich der Kryptomarkt in den letzten Monaten bewegt hat. Laut dem Analysten befinden wir uns derzeit in einer solchen Range-Low-Situation, die normalerweise mit Angst unter den Marktteilnehmern einhergeht.

„Die Wahrscheinlichkeit, dass es eine Abweichung und ein Fake-out ist, steigt, sobald wir eine deutliche Rückgewinnung der verlorenen Range Low sehen,“ fügt CryptoAmsterdam hinzu. Dies könnte seiner Meinung nach das Signal für eine Erholung sein.

In seiner Analyse beschreibt er die aktuellen Konsolidierungen als „relativ kleine mittelfristige Ranges, die sich in einem höheren Zeitrahmen-Bullentrend bilden.“ Dies deutet darauf hin, dass er die aktuellen Marktbewegungen als Teil eines größeren Aufwärtstrends sieht.

CryptoAmsterdam schließt mit einem Rat zur Geduld:

„Für jetzt entspannen und auf das Trigger-Signal warten, aber ich bin begeistert, dass wir jetzt etwas Aktion an den Extremen des Bereichs sehen, anstatt in dieser 3-Prozent-Schwankungsrange festzustecken.“

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Über den Autor:
Gino Presti

Gino Presti ist seit März 2024 bei Crypto Insiders. Seit 2017 ist er aktiv im Kryptowährungshandel und hat sich ein umfangreiches Wissen über den Kryptomarkt angeeignet. Ginos fundiertes Verständnis und seine Begeisterung für Kryptowährungen motivieren ihn, aktuelle Trends und Entwicklungen kontinuierlich zu verfolgen und sein Wissen mit einem breiteren internationalen Publikum zu teilen.

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