Der Automobilhersteller Hyundai testet Stablecoins, um Geld zwischen Werken in verschiedenen Ländern zu transferieren. Ein erster erfolgreicher Pilotversuch nutzte das Blockchain-Netzwerk Avalanche.
Zusammengefasst:
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Hyundai führte Pilotprojekte mit Stablecoins durch, um Geld zwischen seinen Werken zu transferieren.
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Das verlief erfolgreich und sorgte für niedrigere Kosten sowie deutlich schnellere Transaktionszeiten.
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Hyundai nutzte dafür die Stablecoins von Tether auf dem Blockchain-Netzwerk Avalanche.
Stablecoins für den internen Geldtransfer
Das südkoreanische Unternehmen Hyundai ist der drittgrößte Automobilhersteller der Welt und betreibt Werke auf der ganzen Welt. Gelegentlich muss Geld zwischen den einzelnen Werken transferiert werden – ein Prozess, der bislang kostspielig und zeitaufwendig ist.
Deshalb testet Hyundai Stablecoins für den internen Geldtransfer, berichtet The Korea Herald. Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert nicht schwankt, sondern an eine klassische Währung wie den Euro oder den US-Dollar gekoppelt ist.
Schneller und günstiger
Der Automobilhersteller führte mehrere erfolgreiche Pilotprojekte durch, um Geld zwischen einem Werk in den USA und einem Werk in Mexiko zu transferieren. Dabei tauschte das US-Werk 20.000 US-Dollar in die entsprechende Menge an Tether-Stablecoins um.
Anschließend wurden diese über das Blockchain-Netzwerk Avalanche an das Werk in Mexiko übertragen. Dort tauschte das mexikanische Werk die Stablecoins wieder in US-Dollar um.
Auf diese Weise wurde die Transaktion größtenteils außerhalb des klassischen Bankensystems abgewickelt. Das führte zu geringeren Kosten und deutlich kürzeren Transaktionszeiten. Statt drei bis vier Stunden dauerte der Vorgang mit Stablecoins im Durchschnitt nur sieben Minuten.
Europäische Werke
Hyundai kündigte an, das Pilotprojekt weiter auszubauen:
„Wir werden verschiedene Einsatzmöglichkeiten von Stablecoins weiter erforschen und ausbauen, darunter die Infrastruktur für internationale Überweisungen und Zahlungen.“
Der nächste Schritt besteht darin, auch Werke in Europa einzubinden. Damit soll gezeigt werden, welche wirtschaftlichen Vorteile Stablecoins bieten, wenn es nicht nur um grenzüberschreitende Zahlungen, sondern auch um den Umtausch zwischen verschiedenen Währungen geht.






