Drei Festnahmen nach Überfallversuch auf Binance-Chef in Frankreich

2 Min. Lesedauer
Aktualisiert am 14. Feb. 2026, 20:21

Der CEO der Kryptobörse Binance in Frankreich war Ziel eines bewaffneten Einbruchsversuchs in sein Wohnhaus. Es ist erneut ein Angriff auf eine Person aus der Kryptowelt in Frankreich.

Bewaffnete Männer suchen Wohnung des Binance-Direktors

Laut französischen Medien versuchten drei bewaffnete Männer, in die Wohnung von David Prinçay, dem CEO von Binance Frankreich, einzudringen. Er war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause, sodass der Versuch scheiterte. Die Täter flüchteten rasch und nahmen lediglich zwei Mobiltelefone mit.

Der Vorfall ereignete sich in einem Wohngebäude, in dem die Männer nach der richtigen Wohnung suchten. Berichten zufolge klingelten sie zunächst bei einem anderen Bewohner, um nach dem Weg zu fragen. Als klar wurde, dass David Prinçay nicht anwesend war, verließen sie das Gebäude wieder.

Die Polizei reagierte schnell und leitete Ermittlungen ein. Mithilfe von Überwachungskameras und Daten aus dem öffentlichen Nahverkehr konnten die Beamten die Verdächtigen noch am selben Tag ausfindig machen.

Die drei Männer wurden schließlich am Bahnhof von Lyon festgenommen und befinden sich weiterhin in Haft, während die Ermittlungen andauern.

Binance bestätigt: Direktor und Familie in Sicherheit

Binance ist eine der größten Kryptobörsen der Welt – eine Online-Plattform, auf der Menschen Kryptowährungen kaufen und verkaufen können. Das Unternehmen teilte mit, dass David Prinçay und seine Familie in Sicherheit sind.

In einem Beitrag auf X erklärte Binance-CEO Richard Teng, man sei über den Vorfall in Frankreich informiert. Er betonte, dass David Prinçay und seine Familie unverletzt seien und mit der Polizei zusammenarbeiten.

Weitere Angriffe auf Personen aus der Kryptowelt

In Frankreich häufen sich zuletzt Vorfälle, bei denen Personen aus der Kryptowelt ins Visier geraten. Kriminelle gehen offenbar davon aus, dass diese Personen große Kryptobestände halten oder Zugang zu wertvollen Daten haben.

Zuvor war in Frankreich bereits ein Krypto-Investor überfallen worden, weil die Täter vermuteten, er verfüge über erhebliche digitale Vermögenswerte. Es gab zudem Fälle, in denen Familienangehörige bedroht wurden, um Zugang zu Accounts und sensiblen Daten zu erzwingen.

Nach Angaben des Sicherheitsunternehmens CertiK belief sich der Schaden durch derartige Angriffe im vergangenen Jahr auf Dutzende Millionen Euro. Dies zeigt, dass Personen aus der Kryptowelt zunehmend ins Visier von Kriminellen geraten, die auf der Suche nach Kryptowährungen sind.

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