Ripple gibt grünes Licht: Energieunternehmen darf Vermögen in Kryptogiganten investieren

2 Min. Lesedauer
19. Dez. 2025, 11:40

Das börsennotierte Energieunternehmen VivoPower International PLC setzt einen bemerkenswerten Schritt in Richtung Krypto. Das Unternehmen ist eine Zusammenarbeit mit dem Investor Lean Ventures eingegangen, um schrittweise bis zu 300 Millionen Dollar – umgerechnet 256 Millionen Euro – in Aktien von Ripple Labs zu investieren. Mit dieser Konstruktion erhält VivoPower indirekte Exposition gegenüber XRP, der Kryptowährung, die eng mit Ripple verbunden ist.

Indirekt in Ripple und XRP investieren

Die Zusammenarbeit richtet sich vor allem auf Südkorea, wo großes Interesse an XRP und Investitionen rund um Ripple besteht. Das Joint Venture ist für institutionelle und qualifizierte Anleger gedacht.

Das Joint Venture wird über sogenannte Vorzugsaktien in Ripple Labs gekauft. Ripple Labs ist das Unternehmen hinter XRP und besitzt selbst eine große Menge dieser Coin. Durch diese Struktur profitiert VivoPower von der Wertentwicklung von Ripple und XRP, ohne selbst direkt Kryptowährungen kaufen zu müssen.

Die Investition läuft auf eine indirekte Exposition von etwa 450 Millionen XRP-Coins hinaus. Beim aktuellen XRP-Kurs bedeutet das einen Wert von rund 855 Millionen Dollar, umgerechnet 729 Millionen Euro.

Ripple gibt grünes Licht für erste Investition

Ripple hat Zustimmung für einen ersten Teil des Aktienkaufs gegeben. Für Folgeinvestitionen wird noch mit anderen großen Aktionären gesprochen. Damit ist klar, dass es sich um einen konkreten Deal handelt und nicht nur um eine Absichtserklärung.

Die Struktur ermöglicht es, Geld bei externen Investoren einzusammeln, während VivoPower selbst wenig Eigenkapital einsetzen muss. Laut dem Unternehmen kann dies in drei Jahren etwa 64 Millionen Euro an Verwaltungs- und Leistungsgebühren einbringen.

Positive Reaktion und breiterer Trend

Die Ankündigung wurde von Anlegern positiv aufgenommen. Die VivoPower-Aktie stieg in kurzer Zeit um etwa zwölf Prozent. Der Deal passt in einen breiteren Trend, bei dem große Anleger nach regulierten Möglichkeiten suchen, um Exposition gegenüber Krypto zu erhalten, ohne direkt Krypto zu halten.

Ob andere Unternehmen diesem Beispiel folgen, wird vom Erfolg dieser Konstruktion abhängen. Vorerst zeigt der Deal vor allem, dass das Interesse an Ripple und XRP unter großen Anlegern weiterhin vorhanden ist. Bei kleinen Anlegern scheint das Gegenteil zu passieren. Laut verschiedenen Indikatoren lässt der Privatanleger XRP hinter sich.

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