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Vitalik Buterin, der Kopf hinter Ethereum (ETH), hat große Neuigkeiten, die die Benutzerfreundlichkeit grundlegend verändern könnten. Jeder, der schon einmal mit Krypto gearbeitet hat, weiß, dass die Verwaltung einer digitalen Wallet mitunter wie höhere Mathematik wirkt.
Genau das soll sich ändern. Der Gründer deutet ein umfassendes Update an, das die Nutzung von Wallets dauerhaft transformieren soll.
Das Ziel ist klar: Die Technik muss so unsichtbar und reibungslos werden, dass selbst Einsteiger problemlos damit umgehen können – eine entscheidende Voraussetzung für die Massenadoption.
Bezahlen von Gebühren wird auf Ethereum deutlich einfacher
Im Zentrum des Plans steht die Weiterentwicklung klassischer Accounts hin zu programmierbaren „Smart Accounts“. Bisher sind Wallets meist einfache Adressen mit einem privaten Schlüssel. Künftig sollen sie deutlich flexibler funktionieren.
Damit wird eines der größten Ärgernisse vieler Anleger gelöst: die sogenannten Gas Fees, also Transaktionsgebühren im Netzwerk. In Zukunft soll es nicht mehr zwingend erforderlich sein, Ether zu besitzen, um diese Gebühren zu bezahlen.
Über spezielle „Paymaster“-Smart-Contracts können Nutzer die Kosten auch mit anderen Tokens begleichen, die sie bereits halten. Zudem wird es möglich, mehrere Schritte – etwa das Genehmigen und anschließende Versenden eines Tokens – in einer einzigen Transaktion zu bündeln.
Derzeit sind dafür oft mehrere separate Bestätigungen notwendig. Das spart Zeit und reduziert vor allem die Komplexität für Endnutzer erheblich.
Mehr Sicherheit und Privatsphäre für Krypto-Anleger
Neben dem höheren Komfort bringt das Upgrade, das möglicherweise Teil des sogenannten Hegota-Updates wird, auch deutliche Verbesserungen bei Sicherheit und Datenschutz.
Funktionen wie „Multisig“, bei denen mehrere Parteien eine Transaktion freigeben müssen, lassen sich deutlich einfacher integrieren. Das erschwert potenzielle Hackerangriffe erheblich.
Zudem betont Buterin die geringere Abhängigkeit von zentralen Dienstleistern sowie eine stärkere Privatsphäre für Nutzer. Die Infrastruktur soll so gestaltet sein, dass sie selbst dann funktionsfähig bleibt, wenn Teile des Ökosystems ausfallen.
Technisch sind noch einige Anpassungen notwendig, doch die Umsetzung scheint näher denn je. Entwickler arbeiten daran, auch bestehende Accounts reibungslos in das neue System zu überführen.
Sollte es Ethereum gelingen, die Einstiegshürden für neue Nutzer deutlich zu senken, könnte dies dem Netzwerk erheblichen Auftrieb verleihen. Für Anleger wäre das ein positives Signal, da eine steigende Nutzerzahl langfristig häufig wertsteigernd wirkt.
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