In seiner neuesten Videoanalyse warnt Krypto-Analyst Michaël van de Poppe Anleger vor einer gefährlichen Annahme: dem Gedanken, dass Altcoins immer wieder zu ihrer alten Glorie zurückkehren werden. Laut Van de Poppe werden die meisten Altcoins das Jahr 2026 nicht überleben. Er sieht eine große Bereinigung im Markt voraus, zeigt aber gleichzeitig auf, wo die spezifischen Chancen für den aufmerksamen Investor liegen.
Eine harte Realität für den Altcoin-Markt
Van de Poppe stellt fest, dass das vergangene Jahr ein „böses Erwachen“ für Investoren war, einschließlich ihm selbst. Während Bitcoin (BTC) beeindruckende Anstiege zeigte – von 15.000 Dollar auf 125.000 Dollar – sind viele Altcoins um bis zu 90 Prozent gefallen. Die aktuellen Marktbedingungen sind laut ihm sogar schwerer als 2022.
Er zeichnet einen deutlichen Unterschied zu früheren Zyklen. 2017 stieg praktisch alles, weil die Technologie neu war und niemand wusste, wie diese Assets bewertet werden sollten. 2021 wurde es bereits schwieriger, aber spezifische Nischen (wie Solana und Avalanche) sorgten noch für enorme Renditen. Jetzt wird der Markt erwachsen; das einfache Festhalten an alten Coins funktioniert nicht mehr. Er führt Beispiele von Projekten wie Litecoin und NEO an, die in absoluten Dollar zwar stiegen, aber gegenüber den Marktführern und Bitcoin stark unterperformten.
Alpha und Beta: Die richtige Benchmark
Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut Van de Poppe im Verstehen von „Alpha“ (der Marktrendite) und „Beta“ (der zusätzlichen Leistung gegenüber dem Markt). Er rät Anlegern, ihre Altcoins nicht länger gegen den Dollar zu bewerten, sondern gegen den breiteren Markt (beispielsweise die „Total 2″-Marktkapitalisierung) oder gegen Bitcoin.
„Wenn ein Coin schlechter abschneidet als seine Benchmark, musst du raus“, so Van de Poppe. Er bezieht sich dabei auf eine Aussage von Raoul Pal: Wenn du in einen neuen Coin investierst, der mit Solana konkurrieren muss, aber er schlechter performt als Solana, dann hättest du besser in Solana investieren sollen. Viele alte Projekte haben keinen Hype mehr, kämpfen mit Bag Holders und lösen kein aktuelles Problem mehr.
Die potenziellen Krypto-Gewinner
Trotz der düsteren Aussichten für 99 Prozent des Marktes sieht Van de Poppe große Chancen für Projekte, bei denen eine deutliche Diskrepanz zwischen dem Kurs und dem fundamentalen Wachstum besteht. Er nutzt Daten von DeFiLlama, um drei spezifische Projekte aufzuzeigen, die seiner Meinung nach unterbewertet sind:
- Arbitrum (ARB): Während der Kurs neue Tiefststände erreicht, ist der Gesamtwert im Ökosystem von einer Milliarde auf fast drei Milliarden Dollar gewachsen. Die Aktivität nimmt zu, während die Bewertung sinkt.
- Aave (AAVE): Mit einem TVL, der dieses Jahr um 70 Prozent auf 33 Milliarden Dollar gestiegen ist, und annualisierten Einnahmen von 70 Millionen Dollar performt das Protokoll fundamental sehr stark. Der Kurs steht jedoch noch im Minus gegenüber Anfang 2025.
- Near Protocol (NEAR): Die Netzwerkaktivität und generierten Gebühren steigen exponentiell, während der Kurs auf einem Zyklus-Tiefststand gegenüber Bitcoin liegt.
Van de Poppe schließt mit der Botschaft, dass neue Technologie fast immer über alte Technologie durch Trial and Error gewinnt. Er erwartet, dass die „Total 3″ (Altcoins ohne BTC und ETH) gegenüber Gold einen Boden bildet, was eine Kaufchance bietet. Jedoch ist Selektivität entscheidend: „Die meisten Projekte werden aufgrund schlechter Tokenomics, finanzieller Misswirtschaft oder mangelnder Innovation scheitern. Nur die Projekte, die tatsächlich in den Daten wachsen, werden überleben.“
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