Foto: Sundry Photography &
Der amerikanische Paketdienstleister FedEx macht einen großen Schritt in die Welt digitaler Netzwerke. Das Unternehmen schließt sich dem Kryptoprojekt Hedera (HBAR) an und tritt dem Verwaltungsrat des Hedera-Netzwerks bei.
FedEx will damit die weltweite Logistik beschleunigen und weiter digitalisieren.
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Kurz zusammengefasst
- Einer der größten Paketdienstleister der Welt – FedEx – wird Mitglied des Kryptoprojekts Hedera und übernimmt auch einen Teil der Netzwerkverwaltung.
- FedEx tritt einem Gremium mit anderen großen Namen wie Google, IBM und Dell Technologies bei.
- Ziel: die Logistik vollständig digitalisieren und sich vom Papierkram verabschieden.
Was wird FedEx konkret tun?
Als Ratsmitglied erhält FedEx eine aktive Rolle. Das Unternehmen beteiligt sich direkt, indem es mit eigenen Computern zur Stabilität und Sicherheit des Netzwerks beiträgt. Zudem erhält FedEx Stimmrecht bei Entscheidungen über die zukünftige Ausrichtung des Netzwerks.
Laut FedEx ist die Digitalisierung der globalen Logistik „unvermeidlich“. Das Unternehmen sieht die Notwendigkeit einer neutralen, digitalen Plattform, auf der verschiedene Parteien Daten überprüfen können, ohne dass eine einzelne Partei die Kontrolle hat.
Damit will FedEx das traditionelle Papierwesen hinter sich lassen und den Welthandel auf „digitaler Geschwindigkeit“ abwickeln.
Ein Kryptoprojekt mit großen Unternehmen
FedEx ist nicht das erste große Unternehmen außerhalb der Kryptobranche, das sich Hedera anschließt. Im Rat sitzen bereits bekannte Namen wie Google, IBM, Dell Technologies, LG und Deutsche Telekom.
Hedera begrüßt den Einstieg des Logistikriesen ausdrücklich. Laut der Organisation bringt FedEx entscheidendes Know-how im Bereich globaler Logistik mit. Diese Expertise ist besonders wertvoll, da die Branche zunehmend digitalisiert wird.
Reaktion des HBAR-Kurses
Die Kryptowährung von Hedera, HBAR, scheint positiv auf die Nachricht zu reagieren. Der Kurs liegt aktuell bei rund 0,104 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Ankündigung fiel der Preis zunächst um etwa ein Prozent, inzwischen notiert HBAR jedoch fast zwölf Prozent im Plus.
Auf Wochensicht beträgt der Anstieg sogar knapp siebzehn Prozent. Dennoch liegt der Token weiterhin deutlich unter seinem Allzeithoch von fast 0,57 US-Dollar aus dem Jahr 2021.
Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiges Beispiel dafür, wie große, etablierte Unternehmen die sogenannte Distributed-Ledger-Technologie einsetzen. Sie nutzen diese Technik, um reale Probleme zu lösen – etwa um die weltweite Logistik effizienter und reibungsloser zu gestalten.