Foto: mark reinstein/Shutterstock
Die gelockerte Krypto-Politik der amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC wird nicht von allen dankbar angenommen. Vorsitzender Paul Atkins geriet am Mittwoch unter Beschuss, weil die Aufsichtsbehörde heutzutage weniger streng gegen Krypto-Unternehmen vorgeht. Besonders das Vorgehen der SEC bezüglich des Gründers der Kryptowährung Tron warf viele Fragen auf. Lies unten, welche Einwände es gibt.
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SEC-Vorsitzender unter Beschuss
Demokratische Politiker eröffneten das Feuer während einer Anhörung am Mittwoch. Nach dem Amtsantritt des amerikanischen Präsidenten Trump ist das Ruder in den Vereinigten Staaten vollständig herumgerissen und die Regierung setzt sich aktiv dafür ein, aus dem Land „eine Krypto-Hauptstadt und Bitcoin-Supermacht“ zu machen.
Der alte Vorsitzende der Aufsichtsbehörde Securities & Exchange Commission (SEC) wurde durch Paul Atkins ersetzt und seitdem geht die Aufsichtsbehörde weniger streng gegen Krypto-Unternehmen vor. Das führte am Mittwoch zu einem intensiven Fragenhagel.
Argwohn und Interessenkonflikte
Einige wie die Demokratin Maxine Waters sind argwöhnisch. Sie wies darauf hin, dass praktisch alle Verfahren, die die SEC vor Atkins‘ Amtsantritt gegen Krypto-Unternehmen angestrengt hatte, inzwischen fallen gelassen wurden. Die SEC hatte zuvor Verfahren gegen Binance, Coinbase, Ripple, Tron, Kraken, Robinhood und diverse andere Krypto-Unternehmen laufen.
Auch wurden Sorgen über mögliche Interessenkonflikte und Selbstbereicherung geäußert. Ein Großteil des Vermögens von Donald Trump und seiner Familie besteht inzwischen aus Krypto und sie sind auch an einer Reihe von Krypto-Unternehmen beteiligt. Atkins reagierte abweisend:
„Was die Trump-Familie tut oder nicht tut, darüber kann ich keine Aussagen treffen.“
Justin Sun und Tron
Die Kryptowährung Tron wurde während der Anhörung als Beispiel verwendet. Der Gründer der Kryptowährung, Justin Sun, wurde 2023 von der SEC verdächtigt, den Kurs seiner Kryptowährung künstlich in die Höhe getrieben zu haben. Letztes Jahr wurde die Untersuchung jedoch eingestellt.
In der Zwischenzeit kaufte Justin Sun für 30 Millionen Dollar Kryptowährungen von World Liberty Financial, einem Krypto-Projekt der Trump-Familie. Auch übernahm er eine Rolle als Berater des Projekts. Laut Waters ist es klar:
„Während Sie eine potenzielle Lösung erkundet haben, war Herr Sun damit beschäftigt, sich in die Gunst des Trump-Kreises einzuschmeicheln.“
Republikaner und der Clarity Act
Von republikanischer Seite klang ein anderer Ton. Sie stellten vor allem Fragen über den Fortschritt neuer und klarerer Krypto-Gesetzgebung.
Atkins gab an, dass die SEC derzeit an neuen Regeln arbeitet, die sich an den Clarity Act anlehnen, zusammen mit einer anderen Aufsichtsbehörde, der Commodities & Futures Trading Commission (CFTC). Der Clarity Act ist ein angestrebtes neues und pro-Krypto amerikanisches Krypto-Gesetz, an dem gearbeitet wird, über das derzeit noch eine heftige Diskussion geführt wird.
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